Münchener Punsch, humoristisches originalblatt von M.E. Schleich, Volume 9

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Martin E. Schleich
F. Wild'sche buchdr., 1856
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Page 12 - Deulscher durch sein Vaterland, Braucht er Gelder allerhand, Und um sie zu überschauen, Muß er sich ein Täschchen bauen, Das so viele Fächer hält, Als sein Deutschland Länder zählt. Denn man muß mit Schlelz-Papieren Sich in Waldeck schon genlren, Und in Schäume-Lippeburch Kommt man nicht mit Reuß'schen durch.
Page 345 - ... auch in der neuen Erzählung des Dichters diese Eigenthümlichkeit seines Schaffens bemerkbar wird, so soll doch gleich hier gesagt werden, daß die Novelle zu dem Bedeutendsten gehört, was in den letzten fünfundzwanzig Jahren in dieser Gattung bei uns geschrieben wurde; und da dies nicht grade viel sagen will, sei noch hinzugesetzt, daß sie zu aller Zeit für ein merkwürdiges und bedeutendes Werk gelten wird, denn es sind Schönheiten darin, die kaum ein andrer deutscher Schriftsteller erreichen...
Page 268 - Ungewißheit bleiben tönnnte über sein Schicksal, ob sie nicht früher zu wissen wünsche, wie er über das Meer heimgekommen sei, und sagt sodann: „Sag in 8 Tagen, sag übermorgen!" Hero blickt ihn an, und ruft : „Komm morgen!
Page 369 - Phantasie zeichnete sich der Pianist Hr. Wüllner durch sein schönes Spiel aus. (Das Instrument war ein Biber erster Qualität.) Kleine Frühstücksplaudereien.
Page 69 - Leitung auf's beste gedeihend, brachte mit seiner Elite von Dilettanten auch Heuer wieder ein größeres Werk Mendelssohns : „Elias" zur Aussührung, welche allen Mitwirkenden zur besondern Ehre gereicht.
Page 36 - Pastete saß, die der Fürstbischof von Salzburg über ihn hatte machen lassen und unter welcher er versteckt auf die Tasel gebracht wurde.
Page 402 - Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen, als mit einem Eimer voll Kirchenzucht. Schweizcrische Rachrichten. — »«H<n — In ber ofsiziellen Zeitung der „Vund" sindet sich folgendes Insera»: Danksagung.
Page 268 - Hero aber als gar zu naives Gänschen dargestellt; während des heidnischen Gottesdienstes macht jener sich unter dem Vorwand übergroßer Andacht an die Priesterin, die dann aus Zerstreuung sogar ihr oft hergesagtes Gebet nicht mehr weiß.
Page 268 - Hero leidet es nicht, leidet es aber dann doch, und täuscht so den Tempelhüter, der mit Spieß und Nachtwächterhorn die Runde macht.
Page 36 - Salzburg musieirte, und nur eine Viola hatte, worauf er die Cellostimme spielte, schenkte ihm Mozart's Schwester, Frau Sonnenbnrg, dieses kleine Violoneello, das einst Mozart's Händchen beherrfcht hatte.

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