Formen der Argumentation bei den vorsokratischen Philosophen

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C.J. Beckers Buchdr., 1906 - Philosophy, Ancient - 88 pages
 

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Page 48 - Weizen zu Weizen, hier dagegen werden durch den Wogenschlag die länglichen Steine zu den länglichen gerollt, die runden zu den runden, als ob die Ähnlichkeit der Dinge eine gewisse Vereinigungskraft auf sie ausübte
Page 35 - Seiten hin, vergleichbar der Masse einer wohlgerundeten Kugel, von der Mitte nach allen Seiten hin gleich stark.
Page 26 - Diese Weltordnung, dieselbige für alle Wesen, hat kein Gott und kein Mensch geschaffen, sondern sie war immerdar und ist und wird sein ewig lebendiges Feuer; sein Erglimmen und sein Verlöschen sind ihre Mafse.
Page 55 - Für die Seelen ist es Tod zu Wasser zu werden, für das Wasser Tod zur Erde zu werden. Aus der Erde wird Wasser, aus Wasser Seele.
Page 77 - Wunder, daß wir so sprechen und uns selbst gefallen und uns selber schön gewachsen dünken. Denn ein Hund hält den ändern für das schönste Geschöpf, ein Ochse, ein Esel den ändern und ein Schwein hält das andere für das Schönste.
Page 58 - Denn wie sich der Sinn jedesmal verhält in Bezug auf die Mischung seiner vielfach irrenden Organe, so tritt er dem Menschen nahe.
Page 62 - Das übrige hat Anteil an jedem, der Geist aber ist unendlich und selbstherrlich und mit keinem Dinge vermischt, sondern allein, selbständig, für sich.
Page 42 - Wenn du nicht nach vielem begehrst, wird dir das Wenige viel scheinen. Denn geringes Begehren verleiht der Armut dieselbe Stärke wie dem Reichtum.
Page 44 - So glaubt jeder nur an das, worauf er gerade bei seinen mannigfachen Irrfahrten gestoßen, und doch rühmt sich jeder, das Ganze gefunden zu haben. So wenig läßt sich dies für die Menschen sehen oder hören oder mit dem Geiste erfassen.
Page 52 - Vrstoff ist meines Bedünkens das, was von den Leuten die Luft genannt wird, und er lenkt alle und beherrscht alle. Denn gerade dieser, dünkt mich, ist Gott, ist allgegenwärtig und alles verwaltend und in allem vorhanden.

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