Archiv für die Geschichte deutscher Sprache und Dichtung, Volume 1

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Verlag von Kusala Voigt, 1874 - Germany
 

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Page 472 - Wer nicht liebt Wein, Weib, und Gesang Der bleibt ein Narr sein Leben lang;" and when he advised a young scholar perplexed with fore-ordination and free-will, to get well drunk.
Page 379 - Reben; Gesegnet sei der Rhein! Da wachsen sie am Ufer hin und geben Uns diesen Labewein. So trinkt ihn denn und laßt uns alle Wege Uns freun und fröhlich sein! Und wüßten wir wo jemand traurig läge, Wir gäben ihm den Wein.
Page 380 - Wege« z. E., das man in der Jugend, in Fällen wo es nicht so war wie's sein sollte, oft und andächtig mit der Mutter gesungen hat, ist wie ein alter Freund im Hause, dem man vertraut und bei dem man in ähnlichen Fällen Rat und Trost sucht. Wenn man den nun anders montiert und im modernen Rock wiedersieht; so traut man ihm nicht...
Page 278 - Vgl. Henifch 1 34o. Nach Lonicerus Kräuterbuch kommt der Name daher, weil das Anhängen der Wurzel die Geliebten oder Buhler ,holdfelig vnd werth machen' foll. Frifch Wb. 1, 346. a. gibt folgende Erklärung: ,eine Blume, fo von einigen Chamaedrys genannt wird, f. Gamanderlein. Ift eigentlich ein Kraut, deffen Blumenftengel oben in einem Schneckenring (in linea helica) liegt und viel Blütknöpflein hat, von denen alle Tage einige aufblühen, bis auch die Spitze gerade wird. Von welcher Blume einige...
Page 371 - ... ich hän gefundet mit prife v'n ouch mit tanzen, ich trfig geverwet rifen mit mangen hohem cranze. et tunc reiciat ornatum : 41 5 Hinc ornatus feculi, veftium candores! procul a me fugite turpes amatores ! ut quit nafci volui, que fum deteftanda et ex omni genere criminum notanda. Ibo nunc ad medicum turpiter egrota 42o medicinam poftulans. lacrimarum uota huic reftat ut offeram et cordis languores, qui cunctos, ut audio, fanat peccatores. et...
Page 34 - Die unsinnigen Auftritte vom 3. Sept. in Paris werden Sie nun auch schon wissen, es wird immer toller und toller, daß zuletzt beyde Partheyen die Mächte segnen werden die ihnen Ruh, es sey um welchen Preis, verschaffen werden.
Page 84 - Tage zu den geographifchen geben will. Möge der Herrfcher, deßen Zepter dem Magnete ähnlich ift, welcher zugleich liebend anzieht und lehrend die Gegenden des Himmels zeigt, die Kühnheit der Hoffnungen verzeihen, zu welchen Er Individuen wie Länder erhebt! Genießen Euere Majestät lange die einzige dauerhafte Univerfalmonarchie, die durch Liebe — nachdem Sie die habende und gehaßte geftürzt — und lange weine die Freude vor Ihnen und erft fpät die Trauer um Sie!
Page 311 - Jahren etwa, etwas herrliches für die Bühne liefern, weil Sie alsdann von dem, was Ihnen jetzt Zwang zu feyn dünkt, Manches beobachten werden, ohne der Kraft und Charakterzeichnungs-Feftigkeit weh zu thun, welche Sie in der That reichlich befitzen. — Um das, was auf einem Theater überhaupt möglich zu machen ift, was mit Leichtigkeit...
Page 260 - Wer sich nicht davor hüt; Ich hab es wohl vernommen Was dieses Kraut vermag, Doch kann man dem vorkommen: Wer Maßlieb braucht all Tag.
Page 542 - Leichengewölbe beigesetzt und Nachmittags 3 Uhr des Vollendeten Todesfeyer mit einer Trauerrede von Sr. Hochwürd. Magnificenz, dem Herrn General-Superintendent Vogt, in der St. Jacobskirche begangen und von Fürstl. Capelle vor und nach der Rede eine Trauermusik aus Mozarts Requiem aufgeführt.

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