Die Mode: 1878-1914

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Page 80 - Überwältiger der Vergangenheit, - sie greifen mit schöpferischer Hand nach der Zukunft, und alles, was ist und war, wird ihnen dabei zum Mittel, zum Werkzeug, zum Hammer. Ihr „Erkennen" ist Schaffen, ihr Schaffen ist eine Gesetzgebung, ihr Wille zur Wahrheit ist -Wille zur Macht.
Page 40 - Mich lockt nicht Ruhm, mich lockt nicht Lorbeer, mich zieht nur eines: das Evangelium Eurer Majestät geheiligter Person im Auslande zu künden, zu predigen jedem, der es hören will, und auch denen, die es nicht hören wollen ...
Page 57 - Unsere Jugend beherrscht keine Sprache, sie kennt keine Literatur, sie hat nicht einmal die Hauptwerke unserer großen Dichter in Euhe gelesen und zu verstehen gesucht: aber sie hat die Quintessenz alles dessen, was je gewesen ist, in der Form von Urteilen zugefertigt erhalten, und sie stirbt am Ende ihrer Schulzeit vor Langeweile.
Page 215 - ... Dämonen lauern.« Um sich mit Luxus umgeben zu können, sah Wilhelm II. sich genötigt, reiche Leute an den Hof zu ziehen, die imstande waren, den Aufwand zu treiben, den er liebte. Reiche Leute haben unter seiner Regierung den Adel nicht vergebens (und nicht umsonst) nachgesucht, und je rigoroser man sich gegen Einheimische absperrte, gegen die man Schranke über Schranke errichtete, um so wahlloser begegnete man Ausländern, wenn sie nur die nötigen Mittel zu besitzen schienen. Wie die mit...

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