Satiren: Einleitung, Übersetzung und Erklärung

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J. B. Metzler, 1844 - 199 pages
 

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Popular passages

Page 44 - Persius näher, so linden wir dass der Dichter es liebt mit einer frappanten dramatischen Scene zu beginnen, deren Bedeutung und Zusammenhang erst im Verlaufe klar wird (III. IV), welche aber nur einen einzelnen Gedanken oder eine einzelne Seite desselben verkörpert und, sobald dieser Zweck erreicht ist, wieder aufgegeben wird. Ebenso macht er es mit den persönlichen Anknüpfungen (11.
Page 31 - on der nicht mehr loszukommen gewesen wäre, und fragen wir uns, wenn wir statt fünf solcher stoischer Betrachtungen zehn und zwanzig halten, ob sich damit unsere Achtung vor dem Dichter verdoppeln und vervierfachen würde » so werden wir diese
Page 26 - Sitze ausführenden. Zwar ist ein Band zwischen beiden, indem die erste dazu dient, dem Dichter gleichsam Raum zu machen in der...
Page 27 - Fortschritte« nicht erwartet werde» kann; aber der Inhalt der einzelnen Stücke selbst ist doch jener Annahme günstig , sofern sich an denselben ein immer unbedingteres Hingeben an die stoische Philosophie darstellt.
Page 21 - Tugenden auieinandeilegen; überall hin nimmt er da« ganze schwere und schwerfällige Götterbild mit sich. So ist auch seine eigene Tugend eine gediegene, aber ungewandte, welche sich nicht messen mag mit dem einzelften Detail des Leben«, mit der Manchfultlgkeit der sittlichen Verhältnisse; sie hat sich noch nicht ge» stoßen, noch nicht abgerieben an den Zuständen bei Gegenwart, es find noch ungemünzte Narren Golde
Page 71 - Folgen und ganz dir die Seele eröffnen, dir zeigen, geliebter Freund, wie so treu ich dich liebe, wie ganz mein Herz dir geweiht ist. Prüf...
Page 34 - Aber eben hlevon hält sich Persius ferne, er sagt uns, was wir schon längst wissen...
Page 29 - Achtung einstoßen» darf m,s aber für die ästhetischen Mängel seiner poetischen Produktionen nicht blind machen. In jener Beziehung zeigt sich seine Tüchtigkeit darin, daß er sich mit voller Seele an die Sto...
Page 22 - Inglimm, mit enlschledener innerer Entfremdung von der Sache selbst, mit einer Verachtung derselben, wie aus der Person eines Andern heraus gesprochen i schlüpfrig sind sie durchaus nicht, wohl aber sehr plump, «n> was dieser Unterschied in subjektiver Beziehung zu bedeuten habe, habe ich schon in meine: Charakteristik de
Page 34 - Leben hinein, aber man weiß nicht, ob er es wirllich aus erster Hand hat, und er verwendet es nur als Mittel der Darstellung, um einen abstrakten Gedanlen mit Fleisch und Blut zu umkleiden, einen allgemeinen Satz anschaulich zu machen. Um was es ihm eigentlich zu thun ist, da...

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