Geschichte der japanischen Litteratur, Volumes 1-2

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Amelang, 1906 - Japanese literature - 642 pages
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Page 332 - Verzeiht! es ist ein groß Ergetzen, Sich in den Geist der Zeiten zu versetzen, Zu schauen, wie vor uns ein weiser Mann gedacht, Und wie wir's dann zuletzt so herrlich weit gebracht.
Page 522 - Der Poet ist der Wirt und der letzte Aktus die Zeche, Wenn sich das Laster erbricht, setzt sich die Tugend zu Tisch.
Page 49 - Verehret eifrig die drei Kleinodien. Die drei Kleinodien sind Buddha, das Gesetz und die Priesterschaft. Sie sind die letzten Zufluchten der vier Wesensarten und die Urprinzipien aller Länder. Welche Generation, welche Menschen sollten diese Gesetze nicht ehren? Wenig sind der Menschen, welche ganz und gar schlecht sind; man kann sie unterrichten und dazu bringen (die Gesetze) zu befolgen. Wie soll man sie richtig biegen außer durch Zuflucht zu den drei Kleinodien?
Page 170 - Slafest du, friedel ziere? man weckt uns leider schiere : ein vogellin so wol getan daz ist der linden an daz zwi gegän.' 'Ich was vil sanfte entsläfen : nu rüefestu kint wäfen. liep äne leit mac niht gesin. swaz du gebiutst, daz leiste ich, friundin min.
Page 331 - Ach! wenn in unsrer engen Zelle Die Lampe freundlich wieder brennt, Dann wird's in unserm Busen helle, Im Herzen, das sich selber kennt. Vernunft fängt wieder an zu sprechen, Und Hoffnung wieder an zu blühn; Man sehnt sich nach des Lebens Bächen, Ach! nach des Lebens Quelle hin. — Knurre nicht, Pudel! Zu den heiligen Tönen, Die jetzt meine ganze Seel umfassen, Will der tierische Laut nicht passen.
Page 326 - Wer nicht liebt Wein, Weib, und Gesang Der bleibt ein Narr sein Leben lang;" and when he advised a young scholar perplexed with fore-ordination and free-will, to get well drunk.
Page 27 - Der Strauß, den ich gepflücket, Grüße dich viel tausendmal! Ich habe mich oft gebücket Ach! wohl ein tausendmal, Und ihn ans Herz gedrücket Wie hunderttausendmal!
Page 379 - Gleich dem Nichts acht' ich der sterblichen Menschen Geschlechter. Wem, wem ward mehr vom Glück als des Wahnes Rausch und vom Wahn die Ernüchterung?
Page 43 - Felsengrab verbarg und sagte : .Meines verehrten Gemahls Hoheit ! sieh mich nicht an sieben Nächte von Nächten und sieben Tage von Tagen !' Als er, noch ehe diese sieben Tage voll waren, ihr Sich-Verbergen seltsam fand und nachsah, da hatte sie Feuer geboren, wobei ihr die Scham verbrannt worden war. Da sprach sie zu ihm : .Während ich doch sagte, dass mein hoher verehrter Gemahl mich nicht anschauen solle, hat er mich dennoch erschaut ' ; und ferner sprach sie : ,Mein hoher verehrter Gemahl soll...
Page 34 - Vögel Ich [meine Mannen] dahin leite und fortgehe, — Wirst du doch den Kopf hängen Wie eine einzeln-stehende Susuki Auf der Berg-Stätte, Und dein Weinen Wird sich fürwahr erheben wie feiner Nebel Des Morgen-Schauers.

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