Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung, Volume 9

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Adalbert Kuhn
F. Dümmler, 1860 - Comparative linguistics
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Page 141 - Liv. III, 5: His avertendis terroribus in triduum feriae indictae, per quas omnia delubra pacem deum exposcentium virorum mulicrumque turba implebantur. III, 7: iussi cum coniugibus ac liberis supplicatum ire pacemque exposcere deum. Die obigen eingangsworte der bronze von Rapino sind also eine Überschrift für die folgenden Opferbestimmungen wie lateinisch, Or. 2417: Lex collegi Aesculapi
Page 139 - lex ei dono esto que arae est. Ceterae leges huic arae titulisque eaedem sunto quae sunt arae Dianae in Aventino. Neben totai erscheint weiter unten die form toutai, so dafs also der sabellische dialekt sowohl die oskische form des wortes t
Page 357 - Ov. M. V, 6, gleich der raserei des Athamas, welche dasselbe bedeutet.) Sunt igitur ventei nimirum corpora caeca (dh unsichtbar; aber so etwa auch des Phineus „blindheit" zu verstehen?), Quae märe, quae terras, quae denique nubila coeli Verrunt, ac subito vexantia turbine raptant ('Άρπνιαι als „fortrafferinnen" et. forsch. I, 870 damit verwandt? d. zeitschr. VI, 334.
Page 235 - inritare dictum est proprie provocare, tractum a canibus, qui, cum provocantur, inriunt. Lucilius Satir. lib. I. inritata canes usw Nach diesen glossen wird inrire von dem anknurren von hunden gebraucht. Die Schreibung inrire scheint mir die richtige, die mit h aus Unverstand hervorgegangen zu sein. Ich stelle dieses rire mit der im sanskrit ältesten wurzel
Page 448 - wenn der dritte vocal durch epenthese entstanden ist, wie paoirjo. In diesem falle bilden die vocale eine silbe. Der diphthong in armaiti scheint zweisilbig zu sein. 2) Das kurze e gilt nur dann als eine eigene silbe, wenn es auch im indischen einem vocale entspricht, nicht aber in formen wie
Page 81 - giebt Wilson's Übersetzung so ziemlich wieder, welche (vol. III, 178) lautet: May this bird, Maruts, be pre-eminent over (other) hawks, since with a wheelless car the swiftwinged bore the
Page 234 - der drei ersten laute nichts gemein. Sachlich sind beide wörter von P. Nigidius bei Gellius XI, 11 vortrefflich erörtert: „Inter mendacium dicere et mentiri distat. Qui mentitur, ipse non fallitur, alterum fallere conatur; qui mendacium dicit, ipse fallitur. — Qui mentitur, fallit, quantum in se est; at qui mendacium dicit, ipse non fallit, quantum in se est. — Vir bonus praestare debet, ne mentiatur, prudens, ne mendacium dicat; alterum incidit in hominem, alterum non".
Page 390 - Od. XXIV, 104. Theils können hier alte fehler vorliegen, theils aber ist ja auch zu erwägen, dafs die homerische dichtung mehrfach auch an und für sich kurze silben in die hebung des verses stellt und sie so gleichsam zu langen macht. Was aber diese Verdrängung des alten kurzen vocals durch die ungehörige länge betrifft, wie wir sie in
Page 426 - XXIV, 343. Da der schlufsgesang der Odyssee nicht schwer ins gewicht fallen kann, würden eigentlich nur zwei stellen übrig bleiben, die nicht wohl ausreichen, um der ganzen obigen auseinandersetzung gegenüber diese undenkbare form zu schützen und nicht vielmehr den glauben aufkommen zu lassen, dafs in den wenigen anscheinend störenden versen auch alte irrthümer stecken. Eben so wenig aber, als dritte singularperson, kann
Page 388 - das augment entbehrt, dabei aber bleibt das η noch völlig dunkel; es giebt kein einziges sicheres beispiel, wo das nachklingende v, mag es nun rein lautlich hinter ursprünglich auslautende vocale getreten sein oder an die stelle eines früheren

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