Omero e i suoi oratori: Tecniche di persuasione nell ́"Iliade"

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Walter de Gruyter, Aug 31, 2012 - Literary Criticism - 350 pages
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Die direkten Reden innerhalb der Ilias machen zwei Drittel des Werkes aus und tragen wesentlich zur Entwicklung der Handlung bei. Wie aber sind diese Reden konzipiert? Liegt ihnen ein sorgfältiges rhetorisches Konzept zugrunde, sodass man schon von „rhetorischen“ Reden sprechen kann?

In den Studien über antike Rhetorik hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass man erst ab dem 5. Jh. v. Chr. vom bewussten Gebrauch einer regelrechten Rhetorik sprechen kann. Vor der Sophistik habe es lediglich eine natürliche Beredsamkeit, einen spontanen, improvisierten und unbewussten Gebrauch des Wortes gegeben. Die antike Homer-Kritik dagegen betrachtete die Reden der Ilias-Helden als rhetorische Meisterstücke, in denen kein Element aus dem Stegreif kommt, sondern alles in Bezug auf die Zielsetzung der Rede sorgfältig ausgewählt und durchdacht ist.

Mittels detaillierter Textanalysen und vergleichender Quellenstudien zeigt die vorliegende Monographie, dass Homer in seinen Reden bereits die konkrete Realisierung jener rhetorischen Prinzipien vorweggenommen hat, die später in theoretischen Traktaten systematisiert wurden; somit kann er als Wegbereiter der Rhetorik gelten.

 

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Contents

Introduzione
1
preghiere suppliche e la contentio inter duces
58
Conclusioni
90
la Prova di Agamennone
93
alcune parenesi e suppliche nei libri IIIVII
140
Capitolo 4 Lambasceria ad Achille
168
Conclusioni
202
la performance oratoria di Nestore del libro XI
204
Capitolo 8 Il lamento figurato di Briseide
238
la retorica della prudenza
243
Conclusioni
259
Licaone
261
Capitolo 11 La supplica di Priamo
269
Conclusioni
286
alcuni monologhi
287
Conclusioni generali
300

Lautobiografia pilia di Nestore Il XI 670762
215
Capitolo 6 Un messaggio divino
218
Capitolo 7 Lassemblea del libro XIX
223

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About the author (2012)

Stefano Dentice di Accadia Ammone, Collegium Josephinum Bonn.

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