Studien zur griechischen und lateinischen Grammatik, Volume 9

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S. Hirzel, 1876 - Greek language
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Page 284 - wir uns wol vorläufig mit dem hinweis begnügen, daß die starke (bindevocalische) conjugation im germanischen füglich als die normalabwandlung gelten durfte und daß ir gegenüber im praesens der ersten schwachen nur das dem „ bindevocal " vorausgehende i (j) als charakteristisch erscheinen konnte.
Page 439 - und Lebas sich hinsichtlich des Digamma gelegentlich irrten, wurde vorhin nachgewiesen. Gewiss werden die inzwischen eifrig fortgesetzten Ausgrabungen in Böotien auch für unsre Frage noch manchen Gewinn bringen. Hier nur noch Eines. Auf 7 ) A. a. 0. II 472 ... it is highly interesting to observe, that these forms agree with those of the Latin language
Page 317 - dem ganzen Entwicklungsgange dieser Disciplin [der vergleichenden Grammatik] daran gewöhnt, bei den einzelnen Formen der Einzelsprachen immer zunächst an die Ursprache zu denken und die Canäle zu suchen, die bis zu dieser hinführen, den Drang zur Formbildung, der sich in den einzelnen Sprachen durch
Page 421 - sind zu zahlreich und die Ueberlieferung zu bestimmt, als dass wir einfach diese Form beseitigen dürften. Curtius Grdz. 4 228 erkennt die Anomalie solcher Bildungsweise unbedenklich an, wenn er sagt: „Dass vocalisch anlautende Wörter ganz ebenso behandelt werden, wie solche, die von Alters einen Consonanten an erster Stelle hatten, ist in der nachhomerischen Sprache nicht unerhört:
Page 375 - lässt sich zunächst so viel mit voller Sicherheit behaupten, dass es in der Ursprache ein kurzer Vocal war. Weiter ist anzunehmen, dass es ein «-Laut war, der von dem a etwa in acker nicht viel abwich, aber doch einen Klang hatte, der eine Schwächung nur nach der
Page 353 - durch Analogie auch auf die ändern Adjective auszudehnen. Denn es lassen sich kaum andere Muster vorstellen, die in begrifflicher Hinsicht wirksamer hätten sein können als die drei Superlative: der beste, der stärkste, der liebste. Und ausserdem, wieviel andere Belege für die Entstehung und stufenweise erfolgte Ausbreitung von
Page 350 - zum superlativischen Ableitungssuffix für Partikeln, welche an und für sich einen Ort oder Grad bezeichnen. Jedermann sieht ein, wie nahe der Begriff „ der dritte oder zehnte sein " der Kategorie nach mit dem „der letzte oder unterste sein" usw zusammenhängt. So wird naturgemäss das
Page 382 - 2 von allem Anfang an durch die Betonungsverhältnisse und durch nichts anderes ins Leben gerufen worden ist und zwar in der Weise, dass die Hochtonigkeit der Silbe « 2 , und die Tieftonigkeit «, erzeugte, dass später aber theils durch Accentverrückungen, theils durch
Page 317 - bildeten! Es handelt sich hier und in zahlreichen ähnlichen Fällen um eine Principienfrage, bei der meine Anschauungen von denen meines verehrten Lehrers nicht unbeträchtlich abweichen. 33 ) 33 ) Ich fühle mich in Bezug auf die Frage der „falschen Analogie" auf gleichem Boden stehend mit Leskien, welcher in seiner besonders in methodischer Hinsicht so lehrreichen Abhandlung über die Declination im Slavisch-litauischen und Germanischen S. 39 sagt: „Man hat sich
Page 443 - 53 ff. im Anschluss an die öfter besprochene Priscianstelle I 20, 21 behauptet, dass die äolischen Dichter Digamma schrieben und sprachen, ohne dass das Metrum Etwas von seiner consonantischen oder vocalischen Natur verriethe. Dies müsse, fügt Hartel hinzu,

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