Die Philosophie der Griechen: Eine Untersuchung über Charakter, gang und hauptmomente ihrer Entwicklung, Parts 2-3

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Page 626 - Eigenthümlichkeit wird gleich sehr verkannt, wenn man den philonischen Logos schlechtweg für eine Person ausser Gott hält, und wenn man umgekehrt annimmt, dass er nur Gott unter einer bestimmten -Relation , nach der Seite seiner Lebendigkeit, bezeichne ' )• Nach Philo's Meinung ist er beides , ebendesshalb aber keines von beiden ausschliesslich ; und dass es unmöglich sei, diese Bestimmungen zu Einem Begriff zu verknüpfen, sieht er nicht.
Page 616 - Mittelwegen, er verknüpft beide Bestimmungen, ohne ihren Widerspruch zu bemerken, ja er kann ihn gar nicht bemerken, weil sonst sofort die Vermittlersrolle...
Page 621 - Unter dem Logos versteht Philo die , Kraft Gottes oder die wirksame göttliche Vernunft überhaupt , er bezeichnet ihn als die Idee, welche alle ändern Ideen, die Kraft, welche alle ändern Kräfte in sich begreift, als das Ganze der übersinnlichen Welt oder der göttlichen Kräfte1).
Page 845 - ¡¡rile der Welt zur Verwaltung anvertraut: die Einen führen die Aufsicht über eine bestimmte Thiergattung, oder über Früchte, oder über die Witterung, Andere sind Vorsteher des menschlichen Lebens, der Musik, der Gymnastik, der Heilkunde usw, oder Boten, welche die göttlichen Offenbarungen den Menschen, die menschlichen Gebete den Göttern überbringen; auch Schutzgeister der Einzelnen, der Städte und Länder kennt unser Philosoph 3).

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