Neuere Philosophie I-II

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Mohr Siebeck, 1987 - 498 pages
Es sind im allgemeinen nicht die wohlbekannten Schwerpunkte der neukantianisch orientierten Philosophiegeschichte - oder der Forschung, die Hume folgt oder dem heiligen Thomas verpflichtet ist, die die Fragestellung leiten. Vielmehr spiegeln sich hier teils der Werdegang, teils die Anwendungsbreite meiner Gedanken zur philosophischen Hermeneutik. So ist es bedeutungsvoll, dass etwa die Reihe der Gestalten und Probleme, die den letzten Teil des Bandes bildet, von dem Platonismus des Kusaners bis zu Wilhelm Dilthey und Friedrich Nietzsche fuhrt oder dass auf diesem Wege weder Descartes oder Leibniz begegnet noch Hume oder der Erkenntnistheoretiker Kant, sondern vielmehr Oetinger, Herder und Schleiermacher, sowie der Metaphysiker Kant. - Aus dem Vorwort zu Band 4
 

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Contents

Die philosophischen Grundlagen des zwanzigsten Jahrhunderts
11
Kants Kritik der reinen Vernunft nach 200 Jahren Von hier
22
Lob der Theorie 1980
37
3a Die Legitimität der Neuzeit H Blumenberg 1968
52
3b Neuzeit und Aufklärung J Mittelstrass 1971
60
Die Philosophie und die Religion des Judentums 1961
68
Die Begriffsgeschichte und die Sprache der Philosophie 1971
78
5a Spiel und Welt E Fink 1961
95
Philosophische Bemerkungen zum Problem der Intelligenz
276
Die Erfahrung des Todes 1983
288
Nikolaus Cusanus und die Gegenwart 1964
297
Oetinger als Philosoph 1964
306
Herder und die geschichtliche Welt 1967
318
und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus 1981
336
Kant und die Gottesfrage 1941
349
Das Problem der Sprache bei Schleiermacher 1968
361

5b Liebe Geschichte eines Begriffs H Kuhn 1977
103
Die Zeitanschauung des Abendlandes 1977
119
Über leere und erfüllte Zeit 1969
137
Der Tod als Frage 1975
161
Über die Möglichkeit einer philosophischen Ethik 1963
175
Das ontologische Problem des Wertes 1971
189
Wertethik und praktische Philosophie 1982
203
Was ist Praxis? Die Bedingungen gesellschaftlicher Vernunft
216
14a Begegnung mit dem Sein H Kuhn 1954
229
Theorie Technik Praxis 1972
243
Apologie der Heilkunst 1965
267
Schleiermacher als Platoniker 1969
374
Hegel und der geschichtliche Geist 1939
384
Hegel und die Heidelberger Romantik 1961
395
Das Problem Diltheys Zwischen Romantik und Positivismus
406
28a Wilhelm Dilthey zu seinem 100 Geburtstag 1933
425
Wilhelm Dilthey und Ortega Philosophie des Lebens 1985
436
Nietzsche der Antipode Das Drama Zarathustras 1984
448
Das Erbe Hegels 1980
463
Bibliographische Nachweise
485
Copyright

Common terms and phrases

About the author (1987)

Hans G. Gadamer, Geboren 1900; 1918-19 Studium der Philosophie in Breslau; 1919-22 Studium in Marburg; 1922 Promotion bei Paul Natorp; 1928 Habilitation bei Martin Heidegger; 1928-37 Privatdozent fur Philosophie in Marburg; 1937 a.o. Professor in Marburg; 1939 Ruf nach Leipzig; 1945 Dekan der philosophischen Fakultat in Leipzig, 1946 Rektor der Universitat Leipzig; 1947 Ruf nach Frankfurt am Main; 1949 Ruf nach Heidelberg; 1951 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; 1968 Emeritierung und Prasident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Weiterfuhrung der Lehrtatigkeit, auch in Amerika und Italien.

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