Augustus und seine Zeit

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C.H.Beck, 1998 - Emperors - 128 pages
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An jenem Tag, da Augustus bestattet wurde, kamen alle öffentlichen und privaten Geschäfte zum Stillstand. Ganz Rom und Hunderttausende von Menschen aus ganz Italien beteiligten sich an den Trauerfeierlichkeiten. Die Leiche wurde in einem Sarg auf den Scheiterhaufen gesetzt. Über dem Sarg ruhte, für alle sichtbar, ein aus Wachs gefertigtes Abbild des Toten. Als das Feuer aufloderte, stieg ein Adler in den Himmel - ein Zeichen dafür, daß der Verstorbene zu den Göttern erhoben worden war. Ein Senator bestätigte später unter Eid, er habe die Seele des Verstorbenen zu den Göttern auffahren sehen. Livia, die Witwe des toten Augustus, belohnte den Zeugen mit einer Million Sesterzen. Wer war dieser Mensch, der damals unter die Götter aufgenommen worden sein soll? Ein Willkürherrscher? Ein Friedensfürst? Ein Neugestalter von Staat, Heer, Gesellschaft und Kultus, kurzum - der Neugestalter der römischen Welt? Werner Eck bietet in seiner fesselnden Biographie Antworten auf diese und viele weitere Fragen zur Machtpolitik des Augustus.
 

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Contents

Ein Nachspiel
7
Einfache Herkunft zukunftsträchtige Verwandtschaft
10
Usurpatorische Anfänge und Legalisierung
12
Die gesetzlich sanktionierte Willkür
18
Auf dem Weg zum legitimierten Führer
24
Actium und Alexandria
32
Das Werden des Prinzipats
40
Die Ausgestaltung des Prinzipats
50
Die Integration des Heeres
81
Expansionist und Friedensfürst
89
Rom die augusteische Stadt
99
Die Nachfolgefrage
106
Tod und Zukunft
113
Zeittafel
119
Literaturverzeichnis
121
Karte des Imperium Romanum
122

Der Princeps und die römische Oberschicht
64
Die Verwaltung des Gesamtreiches
73

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