Karl Wilhelm Ramlers Lyrische Gedichte

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Page 1 - König ist vielleicht jemals schöner besungen worden. Seine Ode an den König: Friedrich! du dem ein Gott das für die Sterblichen lb Zu gefährliche Loos eines Monarchen gab, Und, o Wunder!
Page 47 - Die schwarze Seele nahm. Eilt, Ihn in Erz den Enkeln aufzustellen! Eilt, einen Tempel Ihm zu weihn Am Rande meines Stroms! Ich brenne, seine Schwellen Mit Blumen zu bestreun.
Page 6 - Cythere Den Zutritt, und o! dem freundlichen Amor, Der leicht gerüstet vor ihr hüpft; Den Grazien, die der Gürtel entbehren, Der Suada, mit hold einladenden Lippen, Und allem jungen Göttervolk! Komm, Freude, du Kind der Hebe! komm, Lachen, Die Hände gestemmt in keuchende Seiten! Und du, schalkhafter kleiner Scherz! Wem werden diese süssen Bilder nicht gefallen?
Page 96 - Doch Draht und Beil trägt dir mit schnellem Schritte, Die Blicke drohend , taub das Ohr, Der Brüder Blut, der Ehen Schmach den Raub der Hütte Zu rächen, Ate vor.
Page 64 - Saat und Reben Und Korn und Most; vertilget Frucht und Stamm; Erwürgt die frommen Mütter, die die Milch uns geben, Erwürgt das kleine fromme Lamm.
Page 27 - ... gern mit unserm Vogel ! Und der Vogel verstand Naiden, gab ihr Nickend Antwort, schlug an, so bald sie winkte, Ging und kam auf ihr Wort, und saß ihr rüstig Auf der Schulter, und ließ sich küssen, ließ sich Aus den Lippen der trauten Wirtin ätzen. Welcher menschliche Geist belebte diesen Vogel? Rede, du kleiner lieber Liebling, Eh die bräunliche Seide dich umwickelt Und dies Grab dich auf ewig einschließt ! Warst du Nicht ein lieblicher Flötenspieler?
Page 158 - Geh nun in deiner rühmlichen Laufbahn fort, Und leuchte künftig (unter der glänzenden Gekrönten Reihe deiner Ahnherrn Groß in den Künsten der...
Page 108 - Der am Altare knieet. Komm, einen Ring an jeder Hand, Und um die Schläfe Myrthen, Und um den Arm ein goldnes Band, Das Knie der Braut zu gürten, / Die, wenn von Wein und Liebe voll, Ein Gaft zu viel begehret, Und fie doch etwas mitten foll, Am lit'bften Band entbehret.
Page 296 - Aug' erwacht, will ich dich lallen lehren: Ich liebe dich! Und eh' dein Aug' entschläft, sollst du noch einmal hören: Ich liebe dich! Bald sollen diese Lippen mich Pygmalion! mein Trauter!
Page 81 - Oceans den Pfad Gesuchet, eine Welt entdeckt, ein Volk erzogen, Wie Manko Kapak that, Der neue Schöpfer seiner Vatererde: Er theilte Feld und Binsenhaus Und Weib und Kleid und Zucht und Götter, einer Heerde Zerstreuter Wilden aus; Und hieß dem frommen Volk ein Sohn der Sonne, Gleich milde, wachsam, so wie sie, Und so wie sie des neugebornen Landes Wonne, Und ewig jung wie sie.

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