Abraham Geiger's Nachgelassene schriften, Volumes 3-5L. Gerschel, 1876 - Jews |
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Popular passages
Page 39 - Moysi totidem litteris scriptitant, figuris tantum et apicibus discrepantes. Certumque est Esdram scribam legisque doctorem, post capta Hierosolyma et instaurationem templi sub Zorobabel, alias litteras repperisse quibus nunc utimur, cum ad illud usque tempus iidem Samaritanorum et Hebraeorum characteres fuerint.
Page 145 - Willst, Zion, Du' nicht auch entbieten Den Flüchtlingen den Gruss und Frieden, Der Heerde Rest, die weit versprengt Und Dein in warmer Liebe -denkt? Auch ich, der Sehnsucht Fessel tragend, Um Deinen Fall mit Thränen klagend — Ach, strömten sie auf Deinen Höh'n! — , Auch ich will Heil für Dich erflchn. Ob Deines Elends gleich...
Page 22 - Gute gross ist, und der Ruhm den Edelsten, den Weisesten nur krönt. Ein jüngeres Europa suchet sie, nicht das veraltende, mühselige, wo Hof, Gericht und Schulen, Kirch' und Staat ein einzger grosser Pedantismus sind.
Page 135 - Was willst nach rechts, nach links noch lang Du schauen? Eh' Dir die Tage untreu, meine Seele, Sei weise, schenke ihnen kein Vertrauen! Such', dass ein ewig Gut Du Dir erwerbest, Und lasse, was nur Ändern Du vererbest. • • Der Frei*. Ein Knecht, der dient der Zeitlichkeit; Wer Gott dient, der nur ist befreit. Drum wähl' ein Jeder, sich sein Theil; Ich finde nur in Gott mein Heil.
Page 161 - Sabbath Dir, Du lieber, treuer. 1. Sechs Knechte sind die Wochentage; Werd' ich auch matt von ihrer Plage, Sie sind mir leicht, ich dulde, trage, Weil Sabbath mir so werth, so theuer.
Page 277 - Texte 17, 30: nicht unsterblich ist der Sohn des Menschen, welche beim Syrer fehlt, ist von geringerer Bedeutung, da sie blos von dem gegenwärtigen irdischen Dasein spricht; dass sie als ein Angriff gegen die Lehre von der Auferstehung betrachtet und desshalb ausgefallen, wage ich nicht zu behaupten. Wahrscheinlicher schon lässt sich das bei der Abweichung einer ändern Stelle annehmen. 18, 9 f. liest 111.1
Page 225 - Drauf erstand das Geschlecht des lieblichen Dichterchors, — ihre Zeit heisst nach ihnen die des Blumenflors, — ein Dichtergeschlecht voll seltner Milde, — das Geschlecht der Sängergilde. — Da war Juda ha-Levi, der Lehre Schmuck und Glanz, — und die ändern Dichter seiner Zeit, die nun gekrönt mit hehrem Friedenskranz.
Page 109 - Wenn einst gestorben, werd' ich doch vernehmen Von dir den Tritt, das Rascheln des Gewandes, Wenn aus dem Grabe du den Gruss mir sendest. Ich schlürfe gern den Hauch des kalten Landes. Nimm hin mein Leben, nimm, befiehl, Verlängert's nur dein Lebensziel. Nicht hör' ich mehr die Stimm' aus deinem Munde, Doch tönt sie mir aus meines Herzens Grunde.
Page 143 - Ich schlaf auf ferner Wanderschaft, Ich schlumm're hier in enger Haft; Ist auch verhüllt mein Angesicht, Ich weiss es, dennoch strahlt mein Licht. Geeint ist mit dem Freund mein Herz, • Gestärkt in mir des Geistes Macht; Drum leg' ich ab den düstern Schmerz, Ich kleide mich in Schmuck und Pracht. Was such
Page 113 - Erquicknng auf ihn, der in Liebe erglüht; Die Flamme, die Herz ihm und Busen durchwühlt, Sie werde mit Wein Deines Mundes gekühlt. Oder wenn er in dem Liede an den berühmten Lehrer Josef ha-Levi ben Migasch sagt: „Siehst Du über meine Wangen Schlangenähnlich wallen Locken, Fürchte nicht, sie sind geschlungen, Dich zu mir heranzulocken.


