Die deutschen Opfergebräuche bei Ackerbau und Viehzucht

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na, 1884 - Germanic peoples - 350 pages
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Page 335 - Müllenhoff, Karl. Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg.
Page 258 - ... tuo circumsignatus, ut ibi videres et intelligeres, quid tibi in sequenti anno futurum esset; vel in bivio sedisti supra taurinam cutem, ut et ibi futura tibi intelligeres...
Page 280 - ... fecisti ut quaedam mulieres in quibusdam temporibus anni facere solent, ut in domo tua mensam praeparares, et tuos cibos et potum cum tribus cultellis supra mensam poneres, ut si venissent tres illae sorores quas antiqua posteritas et antiqua stultitia Parcas nominavit, ibi reficerentur; et tulisti divinae pietati potestatem suam et nomen suum, et diabolo tradidisti, ita dico, ut crederes illas quas tu dicis esse sorores tibi posse aut hie aut in futuro prodesse.
Page 154 - Wagenrad mit pech, umflochten es mit stroh, pflanzten einen etwa 12 fuss hohen pfähl in den boden, steckten darauf das rad mittels der nabe, häuften wellen darauf und zündeten es zwischen licht und dunkel an. Wenn das rad lichterloh brannte, die flamme hoch aufloderte, sagten alle zugleich einen spruch, gen himmel die äugen und arme empor richtend und die hände zur bitte in einander gelegt.
Page 278 - ... ut ibi videres et intelligeres, quid tibi in sequenti anno futurum esset; vel in bivio sedisti supra taurinam cutem, ut et ibi futura tibi intelligeres, vel si panes praedicta nocte coquere fecisti tuo nomine, ut si bene elevarentur et spissi et alti fierent, inde prosperitatem tuae vitae eo anno prae videres.
Page 282 - Oberösterreich heisst es: ,ltem an dem weihnachtabend noch an dem rauchen so messent die lewt 9 leffl wasser in ain hefen, vnd lassent es sten vncz an den tag vnd messent herwider auf. Ist sein mynner das dy mass nicht gancz ist, so chumpt es des jars in armüt. Ist sy gancz so pestet es. Ist sein aber mer, so wirt es vberflussikleich reich.'*) Das Vorkommen dieses Brauches wird uns für das 16.
Page 74 - In der Oberpfalz und in Oberfranken stellt man, wenn zum ersten Male geackert wird, eine Schüssel mit Mehl, Brot und einem Ei zwischen das Gespann und den Pflug und treibt diesen darüber. Bleibt die Schüssel unversehrt, so ist es ein gutes Zeichen für die Ernte. Die Schüssel wird dann unter die Armen vertheilt, damit sie beten für das Gedeihen der Sat; die Gabe heisst „Pflugsbrot.
Page 66 - Is enim lucus tam sacer est gentilibus, ut singulae arbores eius ex morte vel tabo immolatorum divinae credantur. Ibi etiam canes et equi pendent cum hominibus, quorum corpora mixtim suspensa narravit mihi aliquis christianorum 72 vidisse.
Page 147 - Noch deutlicher ist das alte Opfer in folgendem Brauche erkennbar, der bis in unsere Zeiten an vielen Orten Oesterr. Schlesiens ausgeübt ward. Am Pfingstmontage ritten der Dorfrichter und andere aus der Gemeinde auf schönen Pferden ins Feld und umzogen langsam und mit Andacht ihre Aecker, indem sie dabei beteten und fromme Lieder sangen. Sie hofften hierdurch Gottes Segen für die junge Sat zu erflehen und Wetterschaden von ihr abzuhalten. Wer das schönste Pferd bei dieser Feierlichkeit hatte,...
Page 334 - Durch Sebastian Franck von Word, zum ersten an tag geben, jetzt aber mit sondern fleisz auff ein neuwes vbersehen, | vnd in ein wolgeformtes Handt- | buch vefasset. Anno. MDLXVII. | Folio, 6 1., pp. ccxlii, 8 1., one blank 1. ; followed by " Ander Theil," etc., 4 1., one blank 1., pp.

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