Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 2

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1841 - Military art and science
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Page 328 - Eommodore mit derselben Ordnung vorwärts, mit welcher eine Armee eine ausgedehnte Ebene durchschreitet. Gegen Eintritt der Nacht hört man das Signal zur Versammlung der Schiffe, und die schlechten Segler, welche zurückgeblieben sind, rücken langsam und mit Ordnung in ihre angewiesene Stellung ein. Sollte eine Windstille eintreten, ein Ereigniß...
Page 239 - Wien zu wenden, welche ausschlkrßlich damit beauftragt ist, und zu größerer Bequemlichkeit auch die Kunsthandlung Ferdinand Artaria und Sohn in Mailand in den Stand gesetzt hat, Bestellungen zu effektuiren.
Page 365 - Strategie; Kriegswissenschaft; Kriegskunst. — Über Militärverfassung und stehende Heere. — Von Umgehungen. — Über Waldgefechte. — Über die Fechtart in offener Ordnung. — Wie soll man Kriegsgeschichte schreiben?.— Über Verpflegung der Heere. — Von Qperazionsplanen.
Page 50 - Treffen auf die vorrücken» de zweite Linie unter de Lorge, und riß diese in die regellose Flucht mit. Kaum konnten einige Flüchtige gesammelt werden. Die Franzosen waren gänzlich geschlagen, und dem Prinzen stand der Weg zur Altenheim er Brücke offen. — In diesem Augenblicke aber, erschien der General Ranne mit den drei Brigaden, die vom linken Rhein-Ufer wieder zurückkamen, auf dem Kampfplatze. Dies veränderte die Lage der Dinge. Sobald sich der Prinz von der Übermacht des Feindes überzeugt...
Page 304 - Ober-Schlesien benutzen zu können; allein die Erschöpfung seiner Truppen, denen es sowohl an Lebensmitteln als an Kleidungsstücken gebrach, der Mangel an Pontons und an schwerem Geschütze, und vorzüglich der Mangel an Munizion, nöthigten ihn, auf dieses Projekt zu verzichten. Es blieb ihm demnach nichts Anderes übrig, als das Korps durch das neutrale Gebiet Polens in die Erblande zurückzuführen. Es war dies eine schwierige Aufgabe, die indeß Loudon mit eben so viel Geschick, als Glück...
Page 195 - Als er sah, daß man das Gewehr strecke, ein Fall, den er noch nicht erlebt hatte, nahm er einem todten französischen Soldaten die Kokarde ab, steckte sie auf seinen Hut, und entkam so mit Hilfe dieser List, welche durch den Umstand, daß der kk Generalstab damals blaue Uniformen trug, begünstiget wurde, den feindlichen Händen. Bald darauf traf ihn dennoch in Folge der abgeschlossenen Kapitulazion das allgemeine Loos der Kriegsgefangenschaft, aus welcher er aber schon nach zwanzig Tagen so glücklich...
Page 146 - März erstürmten die Egyptier dieselbe, und nahmen die beiden auf derselben stehenden Kanonen. Sie drangen von dem Walle, über den inneren Graben, auf die zweite Mauer und dann in die Stadt. Aber jetzt stießen sie auf neue Abschnitte; aus allen Häusern empfing sie verheerendes Gewehrfeuer, und der Boden unter ihren Füßen wurde von Flatterminen zerrissen. Überrascht, geriethen die Egyptier in Unordnung, und flüchteten sich, über die ersiegten Wälle, in ihr Lager zurück. Sie hatten 200 Todte...
Page 6 - August vor Torgau gerückt, und hatte auf den Höhen bei Siptiz Stellung genommen, von wo er den Oberst von Wolfersdorf zur Übergabe aufforderte; widrigenfalls die Städte Halle, Halberstadt und Quedlinburg durch drei Tage geplündert werden würden. Der Oberst v.Wolfersdorf, dem darum zu thun war, Zeit zu gewinnen, antwortete: „er wolle den Antrag dem König berichten," und erbat sich einen sechstägigen Waffenstillstand.
Page 14 - Anzuge sey. Unter diesen Umständen übernahm es Macquire, ohne hierzu bevollmächtigt zu seyn, die Mitnahme der königlichen Kassen, jedoch unter der Bedingung zu bewilligen, daß die Kapitulazion längstens bis vier Uhr unterzeichnet seyn müsse. Letztere kam demnach um die besagte Stunde zu Stande, *) und wurde von dem GL. Graf Schmettau, der keine Ahnung von der Annäherung eines Entsatzversuches hatte, und dem FML. Macquire unterzeichnet. Der Prinz von Zweibrücken hatte der Besatzung freien...
Page 339 - Einige sandten ein Frontalfeuer in die dunkle Nacht; wodurch mehrere Leute der nächsten Bataillone und Schwadronen beschädigt, und die Pferde in Verwirrung gebracht wurden. Andere bildeten Quarrees, und bereiteten sich zum Empfange der Kavallerie vor. Leider verloren durch diesen, an und für sich lächerlichen Vorfall ein Arzt und einige Soldaten das Leben; mehrere Andere wurden verwundet. Als die Ordnung wieder hergestellt war, wurde der Marsch fortgesetzt, und mit der ersten Morgendämmerung...

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