Annalen der Physik und Chemie, Volume 6

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J.A. Barth., 1826 - Physics
 

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Page 136 - ... Polarisation jener Ketten nicht aus der an einem der [297] Berührungspunkte sich trennenden, frei wer,denden, und den Elektrometern mittheilbaren grösseren Quantität der Elektricitäten allein abgeleitet werden könne, und man also auch so lange nicht berechtigt sei, diese Ketten elektromagnetische zu nennen, als bis etwa eine andere Quelle der Elektricitätserregung als die an den Berührungspunkten der Metalle vorhandene, oder eine durch den Contact der Metalle zwar erregte, aber vielleicht...
Page 272 - ... 33 gegebenen Darstellung der Polarisation einer -| Zoll dicken Scheibe von Antimon ist zu ersehen, dass jeder Theil einer solchen Scheibe, nach der Erwärmung jedes der einzelnen Punkte von [366] A bis F und D, völlig in derselben Art polarisirt ist, wie es auch ein Segment der Scheibe gewesen sein würde, wenn es in der Mitte allein in der Temperatur erhöht worden wäre. Denn eben so wie durch Erwärmung der Scheibe ABCFED am Punkte A sich ein Doppelmagnet bildet, an welchem links von A auf...
Page 2 - Abhandlung erwähnten, schien hervorzugehen, dass nicht sowohl die Action an dem Berührungspunkte der Metalle mit einander, als vielmehr die Ungleichheit der Actionen an den beiden Berührungspunkten der Metalle mit dem feuchten Leiter die magnetische Polarisation der ganzen geschlossenen Kette...
Page 20 - ... Reihe stehenden Metallen die stärkste Wirkung zeigten , eine Stelle näher nach den Enden der Reihe zu anwies. So wurde Kobalt über Palladium gesetzt, weil jenes in der Verbindung mit Kupfer l und Gold l stärker auf die Magnetnadel wirkte als dieses. Und wegen eines gleichen Verhaltens von Kupfer 3, Platina 4 und Cadmium gegen Silber und Zink, wurden jene drei Metalle in der angegebenen Ordnung unter Zink gestellt. — Später angestellte Versuche mit Streifen von Palladium und Cadmium bestätigten...
Page 6 - FUSS langen Glas-, Holz- oder Metallstangen auf die Metallscheiben niedergedrückt wurden. Doch bald zeigte sich eine Bewegung der Magnetnadel, wenn die Hand an das untere Ende der Metallstangen, nahe dem Orte wo sie den Bogen berührten, gelegt wurde, und wenn sie dort einige Zeit verweilte. Nach...
Page 265 - Raum beschränkt gefunden, welcher sich auch nach plötzlicher, ziemlich starker Erhitzung an der zehnzölligen Stange nicht bis über die Mitte derselben ab erstreckte. Das Ende ß, welches weder erwärmt noch erkältet worden war, zeigte keine Wirkung auf die Magnetnadel. Der Magnetismus war immer in dem ersten Moment nach der Erwärmung des Endes der Stange am stärksten, nahm aber sehr bald ab, wie die Wärme sich in derselben weiter ausbreitete. An den kalten Metallstäben war keine Spur von...
Page 252 - Metall eingetaucht wurden. Eine gleiche, obwohl schwächere Wirkung auf die Magnetnadel fand auch dann noch statt, als das Silber im Tiegel bereits erstarrt war, und aufgehört hatte zu glühen, wofern nur das eine Ende des Bügels längere Zeit mit jenem in Berührung blieb als das andere.
Page 272 - ... Pol hervortritt, eben Fig. 33. so würde auch das Segment ABD bei alleiniger Erwärmung des Punktes A polarisirt sein. — Eine so regelmässige Lage der Pole, wie die in Fig. 33 abgebildete Scheibe nach Erwärmung der einzelnen Punkte A bis F und D zeigte, findet man nur selten; gewöhnlich sind an einigen der einander nahe liegenden Punkte zwei gleichnamige Pole einander zugekehrt, wenn auch die Folge der Pole an den übrigen Punkten alternirend ist, wie in Fig. 33. In dieser Scheibe Fig. 33...
Page 455 - Abscissen von mehr — thätigen Stellen nach mehr +thätigen geht, oder ob umgekehrt. „2) Eine ganz einfache Zerlegung der Gleichung (a) führt zu besonderen Gesetzen, von denen ich folgende heraushebe: „I. Die Stärke des elektrischen Stromes bleibt in verschiedenen Leitern sich völlig gleich, wenn, bei gleicher Spannung an ihren Enden, ihre Längen sich verhalten wie die Produkte aus ihren Querschnitten in die ihnen...
Page 147 - ... Temperatur hingegen werden, nach eingetretenem flüssigen Zustande des Amalgams, Verbindungen desselben mit Platina 3. Kupfer 2, Gold 2, nicht aber mit Silber, Zink, Eisen und Antimon eine Umkehrung ihrer magnetischen Polarität erleiden.» Die Legirung von Wismuth und Zinn, zum zweiten Mal in Fluss gebracht, nahm wieder die höhere Stelle in der Reihe ein, und wurde nach dem dritten Erstarren wieder an ihrer vorigen Stelle, zwischen Zink und Stahl gefunden. [320] Ein anderes Verhalten zeigte...

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