Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung, Volume 10

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Page 378 - Attic inscriptions fall into three fairly distinct classes : sepulchral, votive, and public inscriptions proper. "... Die mitgetheilten Texte beweisen, dass das jonische Alphabet in Athen um die Mitte des fünften Jahrhunderts für private Aufzeichnungen auf Stein verwandt worden ist; es kann nicht wohl anders gedacht werden, als dass es in den litterarisch gebildeten und thätigen Kreisen schon in der vorhergehenden Epoche im Gebrauch gewesen ist.
Page 227 - Thrasyllos-Monurm-m ist dagegen offenbar dem Südflügel der Propyläen nachgebildet, denn bei beiden Bauten besteht die Front aus zwei breiten Eckpfeilern und einem dünneren Mittelpfeiler, bei beiden ist der Architrav mit einer ununterbrochenen Reihe von Tropfen versehen und bei beiden fehlen am Friese die Triglyphen.
Page 109 - Flotte muss eine neue Regelung des Dienstes verbunden gewesen sein, da die alte Ordnung sich an die Zahl der Schiffe anschloss. Die Naukrarien kommen später nicht mehr vor; sie werden damals aufgelöst worden sein. Nach der...
Page 318 - Z. l — 28 und der zweiten Z. 29 ff.; letztere zeigt schmale, auseinandergezogene ältere Buchstabenformen, mit Ausnahme von Z. 48, welche wieder dem Anfange gleich ist; man beachte auch die jüngere Schreibung Τ«|/,οχράτης Ζ· 18 gegenüber Ποσιδώνιο; Ζ.
Page 30 - Werk schaffen, er fand unter den vorhandenen Aphroditetypen keinen, der ihm genügte und griff auf eins der strengsten Ideale attischer Kunst zurück. Er musste nun zu einem äusserlichen Mittel greifen um die Göttin als Aphrodite zu charakterisieren Der Eros ist fast wappenartig hinzugefügt, wie anderwärts der Delphin. Da sich für den Eros kein klassisches Vorbild fand, so steht er im schärfsten Gegensatze zu dem strengen Motiv der Götlin und verräth den Künstler als Kind seiner Zeit.
Page 378 - Hefligthtimern bestimmten Aufzeichnungen ändern Grundsätzen gefolgt ist und an der alten Schrift festgehalten hat, so lange der Staat sich derselben für seine amtlichen Aufzeichnungen bediente. Dagegen giebt es eine andere Classe von Denkmälern, welche genau dieselben Erscheinungen der Schrift aufweist wie die Grabsteine aus der nachpersischen Zeit und von diesen nicht getrennt werden kann. Auf rothfigurigen Vasen findet man . . . attische und jonische Zeichen in den Formen der Uebergangszeit...
Page 28 - Göttin geblieben sein. Das Auffällige liegt vielmehr in der streng gebundenen Stellung der Göttin und in ihrer Beziehung zu dem Kinde, welches nicht zu einer lebendigen Gruppe mit ihr vereinigt ist, sondern wie auf manchen Monumenten der müde Sklave apathisch ihr zu Füssen sitzt. Zwar Hesse sich für letzteres Motiv eine Parallele aus Pausanias2 anführen.
Page 30 - Di-. ploidion ist am rechten Arm weit durch den Gürtel hinaufgezogen und bildet ein System rechtwinkliger Falten, welche sowohl zu den gespannten Falten über der Brust wie zu den gebauschten über der Mitte des Gürtels einen Gegensatz bilden. Nur zu dem Zwecke, Unruhe in die Falten zu bringen, ist der Göttin ein Band gegeben, welches von der rechten ' Hier hat die Photugrapbie Vorzüge, welche beim Umzeichnen verloren gebn mussten. Schuller nach der linken Weiche läuft und straff anliegt1'.
Page 114 - Sontag, capitaine du port d'Odessa, ayant remarqué par hazard parmi les pierres qui composaient ce lest, quelques débris en marbre, crut devoir les examiner de plus près; il se trouva que ces morceaux constituaient deux pierres sépulcrales avec bas-reliefs et inscriptions parfaitement bien conservées.
Page 111 - Erst wenn diese Aufgabe gelöst ist, wird es möglich sein, die Topographie von Attika auf der von LEAKE und ROSS gelegten Grundlage auszuführen.« Anhang. A. Die Phylen in der Mesogaia und Paralia. Die Frage nach Spuren localer Zusammenhänge unter solchen Demen, welche zu derselben Phyle gehören, ist bisher einer systematischen Erörterung nicht unterzogen worden; auch lässt sich dieselbe definitiv...

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