Annalen der Physik und Chemie

Front Cover
J.A. Barth., 1885 - Physics
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 605 - Kräfte verschwindet, welche auf die in dem bezeichneten Räume vorhandene Masse ausgeübt werden. Dabei sollen die electrischen Kräfte, welche hier wirksam sind, ersetzt werden durch die auf die Oberfläche wirkenden Druckkräfte, durch die sie ersetzt werden können, und deren Componenten durch Ax, Bx:...
Page 613 - Messungen, dass k von 21,5 bis 174 zunimmt, wenn 9t von 0,43 bis 3,2 wächst, und bis 42,1 sinkt, wenn 9t weiter bis 31 vergrössert wird. Für eine Eisenkugel, die unter dem Einfluss einer constanten magnetisirenden Kraft, J, steht, gelten die unter der Annahme, dass k eine Constante ist, abgeleiteten Formeln auch bei Rücksicht auf die Veränderlichkeit dieser Grosse; nur ist der Werth derselben verschieden zu setzen je nach dem Werthe von J; er ist zu bestimmen aus der Beziehung zwischen k und...
Page 134 - Grössenverhältnisse durchaus denkbare sind. Die Blitze zusammen befinden sich in einem Canal, der deutlich viel heller ist, als die Umgebung, und dessen Ränder am hellsten sind. Wir haben es hier wohl mit einer Erscheinung zu thun, welche der Aureole entspricht. Der helle Rand entsteht durch die cylindrische Gestalt des leuchtenden Raumes.
Page 393 - Das Verschwinden des Meniscus ist, wie gesagt, nicht momentan. Er wird zuerst verschwommen und undeutlich, und nachdem er verschwunden ist, kann noch die Stelle, wo er sich befindet, leicht mit blossem Auge erkannt werden, wenn man hinter den Apparat...
Page 604 - Dielectricitäts-Constanten verschiedener isolirender Flüssigkeiten durch Versuche bestimmt, die den zuletzt erwähnten magnetischen Versuchen ganz ähnlich sind. Zwischen zwei horizontale Condensatorplatten , die in einem, mit der zu untersuchenden Flüssigkeit gefüllten Gefässe aufgestellt waren, hatte er eine flache Luftblase gebracht, die beide Platten berührte und durch eine, in der oberen mündende Röhre mit einem Manometer communicirte, das ausserhalb des Gefässes sich befand. Wurde...
Page 609 - Felde, wo diese Differenz einen erheblichen Werth hat, sich zeigen, während sie im magnetischen Felde, wo dieselbe ungemein klein ist, sich der Beobachtung entziehen. 5. Es soll schliesslich die Formänderung berechnet werden, die eine Kugel von Eisen erfährt, wenn sie durch eine constante magnetische Kraft magnetisirt wird.
Page 133 - ... bleibt endlich als vierte, und wohl zutreffende Erklärung, dass wir es hier mit einer oscillirenden Entladung zu thun haben, bei welcher in sehr kurzen Zwischenräumen Entladungen in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Dann würde der erste Funke auf seinem Wege von der Wolke zur Erde einen Canal erhitzter Luft hinterlassen; der nächste von der Erde zur Wolke gehende Funke würde denselben Canal benutzen, der im wesentlichen noch besteht, nur durch den Wind etwas verschoben ist, usw So würde...
Page 135 - Dampf verwandelt habe, und jeder Tropfen eine Schicht geliefert habe. Dann würde es sich auch ungezwungen erklären lassen. warum nur der erste Blitz von Schichten begleitet ist: es würde bei den folgenden Entladungen der Canal noch von heissen Gasen, nicht aber von Wassertropfen erfüllt gewesen sein. Gegen diese Erklärung sprechen indessen doch einzelne Umstände. Es scheint nicht recht wahrscheinlich , dass die Tropfen in so regelmässiger Weise auf dem Wege des Blitzes vertheilt gewesen sind,...
Page 636 - Lösungen sind nicht identisch, es findet eine gegenseitige Verdrängung der Salze statt. Aber es ist auffallend, dass diese Verdrängung sehr viel geringer ist, als bei den Lösungen der oben angeführten Doppelsalze unter sonst ähnlichen Verhältnissen; es ist aber auch bekannt, dass diese letztgenannten Doppelsalze nur schwierig darzustellen sind und, wie es scheint, nur innerhalb enger Temperaturgrenzen entstehen. Eine ähnliche geringe Verdrängung zeigen auch einige Salzpaare, welche aus ihrer...
Page 232 - Folgerungen , von denen ich zunächst die folgenden hervo rhebe: 1. Isotrope Körper von geringem Absorptionsvermögen reflectiren das parallel zur Einfallsebene polarisirte Licht unter allen Einfallswinkeln ohne merkliche Aenderung der Phase, die Reflexion mag eine äussere oder innere sein. 2. Die Phase des senkrecht zur Einfallsebene polarisirten Lichtes wird allein geändert. 3. Alle Theorien des Lichtes, welche den Sätzen l und 2 nicht entsprechen, sind unhaltbar. Berlin, im Mai 1883. VII.

Bibliographic information