Antikatholizismus: Deutschland und Italien im Zeitalter der europäischen Kulturkämpfe

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Vandenhoeck & Ruprecht, 16.02.2011 - 488 Seiten

Der Mönch als Ungeziefer, der Priester als Triebtäter – das sind nur zwei Bilder, mit denen im 19. Jahrhundert Liberale und Demokraten gegen den Katholizismus zu Feld zogen. Der moderne Antikatholizismus war bereits in der Aufklärung entstanden und entwickelte sich in der Folge zu einem europäischen Konflikt um den Ort und die Bedeutung von Religion und Kirche. Manuel Borutta erhellt in einem historischen Vergleich zwischen Italien und Deutschland den Zusammenhang zwischen Antikatholizismus, Kulturkampf und Säkularisierungstheorie. Er zeigt, wie sich der Antikatholizismus zunächst mit Projekten der Moderne und der bürgerlichen Gesellschaft verband, dann medial ausbreitete und Kulturkämpfe auslöste, bis er schließlich in die Selbstbeschreibung der westlichen Moderne einging.

 

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Inhalt

Body
9
Einleitung
11
Antikatholizismus und Moderne im langen 19 Jahrhundert
47
Antiklerikale Medien und Gewalt von der Aufklärung bis zum Zeitalter der Kulturkämpfe
155
Genealogie der Säkularisierungstheorie im Zeitalter der europäischen Kulturkämpfe
267
Die Entstehung des Kanzelparagraphen 18671871
304
Resümee
391
Abkürzungen
417
Quellen und Literaturverzeichnis
418
Register
463
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2011)

Dr. Manuel Borutta ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz.

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