Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie: Abhandlungen, Volume 4

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E. Schweizerbart, 1886 - Mineralogy
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Page 385 - Geologisch-petrographiSche Mittheilungen über einige Porphyre der Centralalpen und die in Verbindung mit denselben auftretenden Gesteine. Von C. Schmidt in Strassburg i. Eis. Mit Taf.
Page 598 - in den glasreichen in denselben zierlichen Kryställchen wie in den rein körnigen. Tephrite liegen aus der Umgebung des Maeru-Berges bei Gross-Aruscha und dem Abhang des Hochlandes von Nanja gegen die Ebene von Ngaruka vor. Es sind hellgraue bis graugrüne, zähe und compacte Gesteine. Sie gelatiniren mit Säuren rasch und geben starke Alkali-Reaction. Eingesprengt findet sich nur spärlich braune Hornblende, meist
Page 603 - übergehen. Merkwürdig ist, dass grössere Augitkryställchen, wo sie von solchen Schlieren getroffen werden, stark verbogen und an den Enden schlecht begrenzt sind, so dass man annehmen muss, sie seien durch diese glasreichen Theile wieder erweicht worden und hätten so der Strömung nachgeben können. Es ist endlich noch ein Sanidinit vom Fusse des
Page 204 - dass Hornblende in der Tiefe bei starker Durchtränkung des Magmas mit überhitzten Wasserdämpfen und hohem Drucke entsteht, während Augit sich an der Oberfläche beim Erkalten des trockenen Magmas ausscheidet. Die opacitische Umrandung der
Page 597 - (wo solche vorhanden sind), sondern vielfach verzweigte und ausgebuchtete seenartige Räume. Stofflich ist es unzweifelhaft mit dem Melanit nahezu identisch. Es fällt in der THOULET'schen Lösung mit den schwersten Gemengtheilen, löst sich leicht in Salzsäure unter
Page 579 - Oligoklas. Accessorisch sind Granat, Zircon, Flussspath und zuweilen recht reichlich Apatit. Die quarzfreien Gesteine führen auffallender Weise ebenfalls gleichzeitig Hornblende und (meist Diallag-artigen) Augit, daneben z. Th. ebenfalls Hypersthen, z. Th. Skapolith; auch der Granat kehrt hier wieder. Diese Zusammensetzung wie auch das starke Schwanken des Quarzgehaltes der vorigen Gruppe (von Gesteinen mit mindestens 90°
Page 602 - mit Schlacken ist das Gestein doch vielleicht vulkanischen Ursprungs, da Melilithbasalte in nicht grosser Entfernung vorkommen. Für die reinen Plagioklasgesteine sind die Hauptfundorte der Kitumbin-Berg, die Umgegend des Vulkans Dönjo Ngai und der ganze Gebirgszug Mossiro-Mutiek bis in die Gegend des Naiwascha-Sees. Diese Gesteine stimmen mit den aus ändern Gegenden oft beschriebenen so weit
Page 582 - Feldspath, der schmale, schlecht begrenzte, an den Enden meist zerfranste sphärolithisch geordnete Leisten und Fasern bildet, welche so eng an einander schliessen, dass für Glasmasse kaum noch Platz übrig bleibt. Zwischen den Fasern der Sphärolithe und auch wie der Quarz die Lücken zwischen den einzelnen Sphärolithen ausfüllend, zuweilen auch ringförmig um den Mittelpunkt der
Page 576 - (010) 12°, geringer Ca-Gehalt nachweisbar), dessen z. Th. gekreuzte Lamellen vielfach verbogen und verworfen sind. Die Verwerfung ist dabei für die Lamellen am Anfang des Risses nur gering, beträgt dagegen am Ende desselben (oft mehr als Lamellenbreite, zugleich ist die Breite der Lamellen auf beiden Seiten der Spalte oft verschieden, ähnlich wie v.

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