Die Region Dresden als attraktiver Standort für Hightech-Unternehmen

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GRIN Verlag, May 26, 2007 - Business & Economics - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: keine, Universität Potsdam, 4 + 7 online Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Als eine der kulturell und historisch renommiertesten Städte Deutschlands und Europas spielt Dresden seit langem in der Tourismusbranche eine wirtschaftlich beachtliche und einträgliche Rolle. Die Frauenkirche, der Zwinger, das Blaue Wunder, die Semperoper, Dresden-Neustadt und Schlosspark Pillnitz sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die jahrjährlich von deutschen und ausländischen Besuchern besichtigt werden. Unter den sächsischen Reisezielen war die Stadt Dresden 2004 mit 260 Besuchern je 100 Einwohner (SLfpB 2005, S. 116) der Favorit für Tagesausflügler, Wochenendbesucher und Urlauber. Neben dieser Wirtschaftsspate hat die Landeshauptstadt Sachsens jedoch auch zunehmend an der Investionsgüterindustrie , insbesondere Hochtechnologie (high-tech), Bedeutung gefunden – nicht zuletzt, weil dieser Wirtschaftsstandort als Geburtsstätte vieler technolo-gisch relevanten Entdeckungen und Erfindungen eine günstige Voraussetzung für zukünf-tige Investitionen und Firmengründungen, vor allem in der Mikroelektronik, Bio- und In-formationstechnologie, bildete. Die Erfindung des ersten europäischen Hartporzellans (J. F. Böttger, 1708), der ersten deutschen Nähmaschine (C. Müller, 1855), des Mundwassers Odols (K. A. Lingner, 1892), der ersten Kleinbild-Spiegelreflexkamera der Welt (1898) und des Melitta-Kaffeefilters (M. Benz, 1908) stammen allesamt aus der Landeshauptstadt (SLfpB 2005, S. 40). Der Innovationsgeist ist aber nicht über die Zeit verloren gegangen, zumal Dresden sich als bedeutsamen Wissenschaftsstandort behaupten konnte. Neben der Technischen Uni-versität Dresden und Hochschule für Technik und Wirtschaft, sind die Fraunhofer-Gesellschaft, das Max-Planck-Institut, das TechnologieZentrum und 120 weitere For-schungseinrichtungen hier ansässig. Ungefähr 15 Prozent aller Erwerbstätigen besitzen einen Universitäts- oder Hochschulabschluss, während fast 70 Prozent über eine erfolgrei-che Berufsausbildung verfügen (Kirk 2003, S. 10). Dieser Reichtum an qualifizierten Ar-beitskräften ist neben den zahlreichen Wissenschaftseinrichtungen ein weiterer Vorteil, der Dresden zu einem höchstgeeigneten Standort für die Hightech-Industrie macht.
 

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2.1 Wirtschaftlicher Aufschwung 2.2 Mikroelektronik 3.2 Beispiel 4.1 Allgemeine Standortanforderungen 4.2 Harte Standortvorteile 4.2.2 Arbeitsmarkt 4.3 Weiche Standortvorteile 4.3.1 Grüne Stadt 4.3.2 Bildungsangebot AMD und Infineon Anlagenbau Arbeitskräfte Arbeitslosenquote attraktiven Standort Aufschwung im 19 Autobahnverbindung Begriff Hightech Beispiel eines Hightech-Unternehmens bietet Dresden bspw Chiphersteller Deutsche Bank Dresden 4.2.1 Verkehrsinfrastruktur Dresden-Neustadt Dresdner Bank Dresdner Filiale Dresdner Niederlassung Elbe Europäischen Union Firmen wie AMD Flughafen Forschungs Frauenkirche Freistaat Sachsen Freizeitmöglichkeiten gegründet Gläserne Manufaktur Grüne Stadt Dresden Halbleiter Halbleiterbranche Hightech-Branche Hightech-Industrie Hochtechnologie Infineon und AMD Internationale Schule Jahre Jahrhundert Kirk Konzerne Lebensqualität letzter Zugriff Logikchips Lokomotivmotoren Mitarbeiter Norden Dresdens ökologische Produkte Prozent qualifizierten Region Dresden 4.2.1 regionalen Sachsenwerk sächsische Landeshauptstadt Schlosspark Pillnitz Siemens SLfpB sodass sowie Pharmazeutik Speicherchips spezialisierten Fachkräften Standort Dresden entschieden Standortvorteile der Region Standortvorteile für Hightech-Unternehmen Technologies Dresden Tüftler Unternehmen viele weiche Standortfaktoren Wikipedia Wikipedia-Artikel Wirtschaft Dresdens Wirtschaftsgeschichte Dresdens Wirtschaftsstandort Wirtschaftszweig Wissenschaftseinrichtungen Wissenschaftsstandort zahlreichen Zentrum Mikroelektronik Dresden ZMD-Mitarbeiter

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