Briefe über Graubünden

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Cotta, 1793 - 225 pages
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Page 173 - Namen, der nimmt mich auf. wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, da es am tiefsten ist.
Page 115 - Anfang Gott, und Gott in ewgen Zeiten! Herr aller Welt, wer ist dir gleich? 5. Was ist und war im Himmel, Erd und Meere, das kennet Gott, und seiner Werke Heere sind ewig vor ihm offenbar. 6. Er ist um mich, schafft, daß ich sicher ruhe; er schafft, was ich vor oder nachmals tue, und er erforschet mich und dich.
Page 102 - ... Laufe gehemmt« (S. 45); dem »rauschenden Mutwillen« des Tessins stemmen sich in einem finstern Felsberg »Dämme des Schicksals« entgegen (S. 359). - Vgl. ferner JF Heigelin, Briefe über Graubünden, Stuttgart 1793, S. 102: »Wie schmiegt sich der Rhein vor seinen stolzen Gebietern: Er fleht, und sie bemitleiden den Armen, er droht, und sie spotten des Schwachen, er zürnt, und sie schleudern den Knaben mit tyrannischer Wut in die Tiefe des Orkus.
Page 113 - Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stärke. Groß ist sein Nam, und groß sind sein
Page 102 - Es stokt der Puls der Schöpfung, es brüllt und schnaubt aus der höllischen Nacht der sprudelnde Rhein! Ha! wie der schwindelnde Pfad an zackigten Felsen uns glimmt, jeder leisere Hauch im Busen erftikt.
Page 103 - Rheinlaufes das schauerlich Erhabene einzudrücken, dem Stufengang des Zaubers zu folgen. Sie zeichneten wahr, glücklich, meisterhaft, aber für den Hauch des Lebens fanden sie leine Farbenmischung.
Page 63 - Biberhütten aneinander, mch langweilen ein ewiges Einerlei. Brillen schmiegen sich statt Tafelscheiben an die Fenster, Mist füllt das Pflaster aus, Thonöfen warmen die Taubenschläge, und verrauchte Polizeiverordnungen dienen zur Tape
Page 119 - Felsen durchstochen, und zersplitterten Lerchen gepeitscht , durch heulende Schlünde gejagt, kämpft der schnaubende Rhein vor seinem nahen Fall mit hervorspringenden Klippen, die ihn prellen, reiben, zermalmen, in halbdurchsichtigenblas« grünen Bogen ausstauben , und ins wartende Baßin giessen.
Page 200 - Castanien -M hl nach und nach in siedendes Wasser, und treibt die Masse mit dem Löffel so lange um, bis sie üben dem Feuer ginz dick und kuchenartig geworden ist.
Page 24 - Bürger vorschlagtn würde, nicht nur sein Gemeinsgut, sondern auch sein Bürgerrecht auf immer verlieren sollte.

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