Die psychologischen Methoden der Intelligenzprüfung und deren Anwendung an Schulkindern

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Barth, 1912 - Educational psychology - 106 pages
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Page 3 - Intelligenz ist die allgemeine Fähigkeit eines Individuums, sein Denken bewußt auf neue Forderungen einzustellen; sie ist allgemeine geistige Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Bedingungen des Lebens.
Page 83 - Nur solche Schüler dürfen ihrer I. nach in ein Rangverhältnis gebracht werden, die im übrigen unter genügend gleichartigen Bedingungen stehen.
Page 44 - IP. zusil^jmerfyreffen und auch nicht ein Spezialtalent (das ja leicht erkennbar ist) entscheidenden Einfluß gehabt haben kann, so ist eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß die Stärke dieses Schülers vornehmlich in Qualitäten der Willens- und Charakterseite zu suchen ist.
Page 4 - Bewußfeeins-jabalte ist. Das Merkmal der Anpassung hebt immerhin die Abhängigkeit der Leistungen von äußeren Momenten (der Aufgabe, den Forderungen des Lebens) hervor; hierdurch unterscheidet sich die I. von der Genialität, deren Wesen auf spontane Neuschöpfung geht.
Page 4 - Neuschöpfung geht. Das Merkmal der Allgemeinheit der Fähigkeit sondert endlich die I. vom Talent, dessen Charakteristikum gerade in der Begrenzung der Leistungsfähigkeit auf ein inhaltliches Gebiet besteht, Intelligent ist dagegen nur derjenige, der unter den ver0 schiedensten Bedingungen und auf den verschiedensten Gebieten , sich neuen Anforderungen geistig leicht anzupassen vermag.
Page 103 - C. Spearman, The proof and measurement of association between two things. AmJPs, 15 : 1904, 72-101. (23) C. Spearman, General intelligence objectively determined and measured. AmJPs, 15: 1904, 201-293. (24) C. Spearman, Proof and disproof of correlation. AmJPs, 16: 1905, 228-231. (25) C. Spearman, .Footrule
Page 10 - Ergebnissen registriert werden. Auf keinem Gebiet nun ist bisher eine solche Fülle von Tests vorgeschlagen und durchgeführt worden, wie auf dem der IP.
Page 9 - Warnung führen nach mehreren Richtungen. a) Wir sind noch mitten in den methodologischen Vorarbeiten. Die jetzt vorhandenen (Methoden' — das gilt auch vom BS.-System — sind noch nicht als diagnostische Kanons anzusehen, die eine offizielle Festlegung erlauben. Die Gesetzgebung des Staates New Jersey, welche die Anwendung von I.-Tests bei allen der Rückständigkeit verdächtigen Kindern anordnet, scheint daher sehr verfrüht.
Page 3 - Begriffsbestimmung der I. an die Arbeit gehen. Hierbei müssen wir eine zu vage Fassung des Begriffs ebenso wie eine zu enge vermeiden. Eine zu weite Bedeutung hat der Ausdruck bei manchen Psychiatern gewonnen. Sie verstehen darunter nämlich den Inbegriff der geistigen Leistungsfähigkeiten überhaupt, also aller derjenigen Eigenschaften, die nicht affekt- oder willensmäßiger Natur sind.
Page 99 - Children. With a Syllabus for the Clinical Examination and Testing of Children. Baltimore: Warwick and York, 1912. *10. EB Huey. Retardation and the Mental Examination of Retarded Children. J. of Psycho-Asthenics 15.

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