Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg, Volume 2

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A. Fürstner, 1901 - Electronic books - 61 pages
 

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Page 51 - Hast du so böse Lust geteilt, Dich an der Hölle Glut entflammt, Hast du im Venusberg geweilt: So bist nun ewig du verdammt! Wie dieser Stab in meiner Hand Nie mehr sich schmückt mit frischem Grün, Kann aus der Hölle heißem Brand Erlösung nimmer dir erblüh'n!
Page 57 - Stund' der Herr sich durch ein Wunder kund : den dürren Stab in Priesters Hand hat er geschmückt mit frischem Grün: dem Sünder in der Hölle Brand soll so Erlösung neu erblüh'n!
Page 31 - Elisabeth den Preis, er fordre ihn so hoch und kühn er wolle, ich sorge, daß sie ihn gewähren solle. Auf, liebe Sänger! Greifet in die Saiten! Die Aufgab' ist gestellt, kämpft um den Preis und nehmet all im voraus unsren Dank!
Page 35 - Gewisslich hast du nicht gemeint, was mir geniessenswerth erscheint. Was hast du Aermster wohl genossen? Dein Leben war nicht liebereich, und was von Freuden dir entsprossen, das galt wohl wahrlich keinen Streich!
Page 17 - Frau Holda kam aus dem Berg hervor, zu ziehen durch Fluren und Auen; gar süßen Klang vernahm da mein Ohr, mein Auge begehrte zu schauen; da träumt' ich manchen holden Traum, und als mein Aug' erschlossen kaum, da strahlte warm die Sonnen, der Mai, der Mai war kommen. Nun spiel' ich lustig die Schalmei, der Mai ist da, der liebe Mai!
Page 38 - Jungfrau, deren Blüthe Mit einem jähen Schlag er brach, — Die ihn geliebt tief im Gemüthe, Der jubelnd er das Herz zerstach ; — Ich fleh!
Page 27 - Bald wollt' es mich wie Schmerz durchbeben, bald drang's in mich wie jähe Lust; Gefühle, die ich nie empfunden, Verlangen, das ich nie gekannt! Was sonst mir lieblich, war verschwunden vor Wonnen, die noch nie genannt! Und als ihr nun von uns gegangen, war Frieden mir und Lust dahin; die Weisen, die die Sänger sangen, erschienen matt mir, trüb...
Page 18 - Ach, schwer drückt mich der Sünden Last Kann länger sie nicht mehr ertragen; Drum will ich auch nicht Ruh' noch Rast, Und wähle gern mir Müh
Page 34 - Anbetung solchen Wundern zollt, da ihr sie nicht begreifen sollt! Doch was sich der Berührung beuget, euch Herz und Sinnen nahe liegt, was sich, aus gleichem Stoff erzeuget, in weicher Formung an euch schmiegt, dem ziemt Genuß in freud'gem Triebe, und im Genuß nur kenn ich Liebe!
Page 15 - Doch hin muß ich zur Welt der Erden, bei dir kann ich nur Sklave werden; nach Freiheit doch verlangt es mich, nach Freiheit, Freiheit dürste ich; zu Kampf und Streite will ich stehn, sei's auch auf Tod und Untergehn!

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