Die historischen Volkslieder der Deutschen vom 13. bis 16. Jahrhundert: Bd. 1243-1469

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Rochus Freiherr von Liliencron
F. C. W. Vogel, 1865 - Ballads, German
 

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Page 147 - Ach richer Christ von himel und Maria, reine magd ! wellend ir uns helfen, so sind wir unverzagt, Daß wir den strit gewinnend hie uf disem feld : wellend ir uns helfen, so bstand wir alle weit.
Page iv - Geschehenen mitleben und mitwirken, bald um die gemeinsame Freude über einen Sieg zu feiern, bald um dem Zorn oder der Ergebung bei einer Niederlage Worte zu leihen, um den Freund zu feiern, um den Gegner mit Hohn und Spott zu überschütten ; immer aber mit der Absicht, die Gemüter der Hörer zu...
Page iv - Es wird nicht gedichtet, um Unkundige über das Geschehene zu belehren, sondern wendet sich an solche, die in dem eben Geschehenden mitleben und mitwirken, bald um die gemeinsame Freude über einen Sieg zu feiern, bald um dem Zorn oder der Ergebung bei einer Niederlage Worte zu leihen, um den Freund zu feiern, den Gegner mit Hohn und Spott zu überschütten, immer aber mit der Absicht, die Gemüter der Hörer zu stacheln und zu stimmen, zu treiben und zu heben
Page 125 - Es kam ein bar gezogen gen Willisow in die statt; do kam ein imb geflogen, ^ in dlinden er gnistet hat: he ans hertzogen waffen er flog, als do der selbig hertzog wol für die linden zog.
Page 128 - Do redt einer von Ochsenstein: « Hasenburg hasenherz ! » im antwurt der von Hasenburg: « dine wort bringend mir schmerz; he, ich sag dir bi trüwen min: man sol noch hüt wol sehen, wer der zeger1 werde sin!
Page 544 - Ach Hammen, Gott geb dir ein guten Tag Und einen guten Morgen! Du leist in großen Sorgen. Hammen, gib dich gewillig darein! Es gaht dir an das junge Leben dein, Ich bin für den Rath getreten Und hab für dich gebeten.
Page 132 - Stier stacht sine Brawen und gab im noch ein Stich, he! das er bleib uff dem Plan: „ich sag dir, rucher Löwe, min Weid must mir hie lan!
Page 88 - Berner waffen ist als snell mit drin gevarwten strichen, der ein ist rot, der mittel gel, darin stat unverblichen ein ber gar swarz gemolet wol, rot sind im die clawen, er ist swarzer dann ein kol, pris er wol be jagen sol.
Page xxxvii - Aufnahme von manchen Gedichten sein, auch wenn sie nicht in strophischer Form verfasst sind. Liliencron hat hier den Grundsatz aufgestellt, von derartigen Gedichten nur solche aufzunehmen, welche in engster Verwandtschaft mit den Liedern, unter dem augenblicklichen Eindruck der Begebenheiten entstanden sind und nicht sowohl die Absicht haben, bloß zu erzählen und zu schildern, als mit der mehr oder minder tendenziös und vom Parteistandpunkt aus gefärbten Erzählung im Volke zu wirken
Page 136 - Ach, richer Christ von himel, was hör ich grosser not! ist nun min edler herre also geschlagen ztod, he wo sol ich mich hin han? het er mit edlen gstritten, man hett inn gfangen gnon.

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