Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 3

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1824 - Military art and science
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Page 232 - Geschütz zurückgelassen, um diesen zu decken. Sobald „die alliirte Reiterei den Übergang vollendet, werde „ganz sicher auch die Infanterie folgen, und auf diese „Art entwischen." — Der Prinz Ludwig, von seinem Feuereifer hingerissen, maß diesem Rapporte vollen Glauben bei. Aber der Feldmarschall sprach seine, nur zu gegründeten Zweifel aus, und wollte sich nicht entschließen , den Befehl zum Angriff zu geben. Er selbst rekognoszirte nun die Linie der Alliirten, konnte jedoch weder ihre...
Page 233 - Haupt« macht bereits über den Po gezogen , und vor Guastalla nur einen Theil des Heeres, oder gar nur eine Nachhut, zurückgelassen habe. Diese Meinung wurde auch durch die Berichte der auf dem Kirchthurme von Luzzara aufgestellten Offiziere bestätiget, welche, mit guten...
Page 42 - Infanterie war nun hrmer der Straße von Piacenza, auf der Strecke von Parma bis Crocetta , und zwischen dem Wege von Cervera und der Straße von Cremona, in den Wiesen , Feldern und Weingärten, in mehreren Linien hinter einander aufgestellt. Die Brigaden des linken Flügels, welche die letzten Angriffe auf die rechte Flanke der Kaiserlichen an der Viacava ausgeführt, standen vor Parma, hinter der Beveradora.
Page 121 - Fossa alta , deckte diesen Flügel, welcher bei zwei Miglien vom Flusse entfernt war. — Die Armee lagerte in zwei Treffen. Die Reserve-Kavallerie (Mercy und Veteran! Kürassiere, Zungenberg und Havor Husaren) deckte den Zwischenraum der beiden Treffen auf dem linken Flügel, indem sie in einem rechtwintlichten Haken auf
Page 194 - Jordan die Fahne, sammelte das zerstreute Bataillon, und führte es zum neuen Angriff. Feldwebel Aschenbrücker sah einige Kanonen in Gefahr. Mit einigen zusammengerafften Leuten stellt, er sich vor selbe, treibt die andringenden Feinde zurück, und gibt den Geschützen Zeit, sich zu retten. Feldwebel Georg Fritsch drang mit der Fahne in der Hand zuerst in den Wald, und brachte durch besonnene Tapferkeit die ihm vertraute Fahne glücklich zurück. Auf gleiche Weise benahm sich der Führer Sebastian...
Page 231 - Dann wurde ohne Zweifel der größte Theil der alliirten Armee gefangen , oder in den Fluß getrieben. — Es dürfte wohl kaum zu bezweifeln seyn, daß der Entschluß des Feldmarschalls, den rechten Flügel der Alliirten nicht einmal durch Scheinbewegungen zu beunruhigen , über das Schicksal der Schlacht entschied. Es ereignete sich nämlich das gewiß seltene Schauspiel, daß fast der ganze rechte Flügel der alliirten Armee , — nämlich die ganze, acht Brigaden starke Infanterie, und von sechs...
Page 24 - Feldmarschall vor, daß das Wagestück, mit ein Paar tausend Mann die feindliche Armee anzugreifen, keinen günstigen Erfolg haben könne, und. es gerathener sey, die Ankunft und den Aufmarsch der ganzen kaiserlichen Infanterie abzuwarten. — Der Feldmarschall eilte nun zurück an die Brücken des Naviglio di Taro, um den Marsch der Truppen zu beschleunigen. Der FZM. Prinz von Würtemberg beschloß, die ersten anlangenden Bataillone der beiden Kolonnen, ohne bei dem Drang der Umstände unterscheiden...
Page 13 - Abend über den Po zurück, nach Martignana (unweit Casal maggiore) gesendet. — Die Armee sollte das Hauptlager bei Cervera, welches zwei Miglien von Parma entfernt war, in zwei Kolonnen verlassen: jene der Infanterie auf der Straße von Colorno , welche vor dem alten Lager vorbei lief, indem sie rechts abmarschirte, und sich in der Ordnung, wie sie gelagert hatte, fortbewegte; die Kolonne der Kavallerie aber sollte den Seitenweg einschlagen, der durch das Geholze von Cornocchio führt.
Page 38 - Bewegung früh genug ausge5ührt werden können, während der größte Theil der alliirten Armee noch auf dem Marsche begriffen , und fast ihre ganze Reiterei in den Desileen bei Cornocchio verwickelt gewesen , so war den Kaiserlichen der Sieg beinahe gewiß. Der frühe Angriff mit dem Vortrab, und der Spitze der ersten Kolonne allein , hatte jedoch die Ausführung jeder großen, regelmäßigen, aber Zeit fordernden Bewegung unmöglich gemacht, und die Schlacht mußte sich nun auf örtliche Angriffe...
Page 9 - Reitern und 3 GrenadierKompagnien bei sich hatte , bis gegen San Leonardo, zunächst an Parmas Mauern, rekognosziren. Er wollte dadurch entweder dem Feinde nur glauben machen, daß ihn die Kaiserlichen in seinem vortheilhaften Lager, auf der Fronte seines rechten Flügels, angreifen würden; oder er hatte vielleicht wirklich die Absicht, auf dieser Seite den Angriff zu wagen. Der Prinz von Würtemberg aber erklärte diese letztere Unternehmung für unausführbar. Die...

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