Lehrbuch der Naturphilosophie

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F. Fromann, 1831 - Natural history - 501 pages
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Popular passages

Page 170 - ein individualer, totaler, in sich geschlossener, durch sich selbst erregter und bewegter Körper".
Page 1 - Der Mensch ist die Spitze, die Krone der Naturentwicklungen und muß alles umfassen, was vor ihm dagewesen, wie die Frucht alle frühern Teile der Pflanze in sich begreift. Der Mensch muß die gesamte Welt im Kleinen darstellen. Da nun im Menschen die Vernunft oder der Geist hervortritt, so hat die Naturphilosophie zu zeigen, daß die Gesetze des Geistes nicht verschieden seyen von den Gesetzen der Natur, daß beide nur Abbilder voneinander seyen" (OKEN, Lorenz: Lehrbuch der Philosophie.
Page 32 - Es gibt keine eigene Lebenskraft im Universum; das Leben ist nichts Neues, in die Welt erst Gekommenes, nachdem sie erschaffen war, sondern ein Ursprüngliches, eine Idee, ein Gedanke Gottes, die Entelechi« selbst mit allen ihren Folgen, mit der Bewegung.
Page 21 - In der Welt ist alles lebendig; die Welt selbst ist lebendig, und beharrt nur, erhält sich nur dadurch, dass sie lebt, wie ein organischer Leib sich nur erhält, indem er durch den Lebensprocess sich immer neu erzeugt".
Page 174 - Die ersten organischen Formen gingen aus den seichten Stellen des Meeres hervor. Da die Pflanzen, da die Thiere.
Page 19 - Stöße vermittelt wäre, ist ein Unsinn. Es gibt überall keine rein mechanische Bewegung, nichts ist in der Welt durch Stoß so geworden, wie es ist; aller Bewegung liegt ein innerer Akt, eine Entelechie zugrunde.
Page 8 - Das Ewige ist einerlei mit dem Zero der Mathematik. Ewiges und Zero sind nur nach den Wissenschaften verschiedene Benennungen, wesentlich sind sie eins. Das Ewige ist das Nichts der Natur. Wie die ganze Mathematik aus dem Zero hervorgeht, so muß alles, was ein Einzelnes ist, aus dem Ewigen oder dem NaturNichts hervorgegangen sein.
Page 5 - Reales und Ideales sind eins und dasselbe, nur unter zweierlei Formen. Das letztere ist dasselbe unter einer unbestimmten, ewigen, einfachen Form; das Reale ist aber auch dasselbe, jedoch unter der Form der Vielheit, und wie sich zeigen wird, der Mannigfaltigkeit. In beiden ist eine Unendlichkeit; im Realen eine Endlosigkeit einzelner Formen, im Idealen aber nur Eine endlose Form; hier eine Ewigkeit, dort eine Unendlichkeit."2) Zwei „Formen...
Page 437 - Die Thiere vervollkommnen sich nach und nach , indem sie Organ an Organ setzen, ganz so, wie sich der einzelne Thierleib vervollkommnet.

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