Beiträge zur vergleichenden Sprachforschung auf dem gebiete der Arischen, Celtischen und Slawischen Sprachen, Volume 2

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F. Dümmler., 1861 - Indo-European philology
 

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Page 400 - A DICTIONARY, SANSKRIT AND ENGLISH, extended and improved from the Second Edition of the Dictionary of Professor HH Wilson, with his sanction and concurrence. Together with a Supplement, Grammatical Appendices, and an Index, serving as a Sanskrit-English Vocabulary.
Page 294 - ... zum tönen verengt, und geschieht dies beim A, so erscheint eben der reine Ton der Stimme ohne alles Nebengeräusch. Will man hierfür ein Zeichen einführen, so kann man dazu den Spiritus lenis der Griechen wählen, aber man darf nicht glauben, an einer Media etwas ändern zu können dadurch, dass man ihr einen tönenden Hauch anhängt, der kein consonantisches Element hat, denn dieser tönende Hauch ohne consonantisches Element ist eben die Stimme selbst, die bei jeder Media eo ipso hervortritt,...
Page 137 - Die europäischen glider des arischen [dh indogermanischen] sprachstammes bilden eine kette, deren beide enden nach Asien hinübergreifen; unverkennbar zeigt die meisten berürungen mit den asiatischen sprachen das griechische, wogegen das slawische wol die meisten speciellen übereinstimmungen mit den iranischen aufweist. Ebenso wie hier schliessen sich auch innerhalb diser kette die nächst gelegenen glider anerkanntermassen zunächst an einander an...
Page 131 - Bopp übereinstimmen, wenn er vg §. 429 über diese endungen auf -e in folgender weise sich aufsspricht : „merkwürdig aber sind jedenfalls diese weiblichen Verbal-Endungen, weil sie auf dem Gefühle der grammatischen Identität des Verbums und Nomens beruhen, und beweisen, dafs der Sprachgeist von dem engen Zusammenhang noch lebendig durchdrungen war, der von jeher zwischen den einfachen Pronominen und den mit Verbalstämmen verbundenen bestanden hat.
Page 293 - Tenues aspirieren, dh unmittelbar mit einem h verbinden lassen. Da bei der Media die Stimmritze bei der Explosion zum tönen verengt ist, so muss ihr immer erst ein Vocal angehängt werden, ehe das A folgen kann , bei dem die Stimmritze weit offen ist. Wenn eine Sylbe mit einer Media schliefst und die nächstfolgende mit A anfängt , so berühren sich hier zwar beide...
Page 42 - To farrow, is a word peculiar to a sow's bringing forth pigs. Our language abounds in unnecessary words of this and oilier kinds.
Page 296 - Wenn auf die Tenuis ein Vocal folgt, so kann man entweder unmittelbar nach Durchbrechung des Verschlusses die Stimmritze zum tönen verengern, so dass der Ton der Stimme sofort anklingt, oder man kann damit zögern, so dass eine kurze Weile der Athem frei durch die offene Stimmritze zum offenen Mundcanal hinausfliefst und erst dann die Stimme einsetzt. Im ersteren Falle tönt die Tenuis rein, im zweiten aspiriert.
Page 294 - ... ausweichen zu wollen, indem er das A mit dem Spiritus lenis versieht ('A steht an anderen Stellen des Buches für das g im holländischen dag und im deutschen Tage}. Offenbar ist hier in so weit der Kern der Sache getroffen, als dem hier angebrachten Spiritus lenis das Bewusstsein zu gründe liegt, dass man die Media nicht in eine Aspirata verwandeln könne , indem man ihr einen tonlosen Laut, dh einen solchen anhängt, bei dem die Stimmritze weit geöffnet sein muss 25). Dem Л entspricht aber...
Page 294 - Aspiraten in nichts von einander unterschieden hätten , so würden sie in der Devanägari sicher auch gemeinsame Zeichen haben. Da wir auf diesem Wege aus einer Unwahrscheinlichkeit in die andere verfallen, so wollen wir einmal die Möglichkeit in's Auge fassen, dass die fünf Medienaspiraten ursprünglich die den fünf Medien entsprechenden tönenden Reibungsgeräusche gewesen seien.
Page 296 - ... Tenuis folgt, so kann sie zwar auch aspiriert werden, indem man ein A zwischen ihr und dem folgenden Consonanten hören lässt, aber es geschieht seltener, weil sich das A, bei dem der Mundcanal weit geöffnet sein muss, schlecht zwischen einen Verschlusslaut und einen anderen Consonanten einschiebt. Wir Deutschen aspirieren vor Vocalen die Tenuis fast immer, wenn gleich nur schwach, so dass unser daran gewöhntes Ohr es gar nicht mehr bemerkt...

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