Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie (und Soziologie) herausg. von R. Avenarius. [With] Generalregister zu Jahrgang i-xxx zusammengestellt von F. Faber, Volume 3

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Richard Heinrich L. Avenarius
1879
 

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Page 271 - a priori von ihr etwas wissen könne; richtet sich aber der Gegenstand (als Object der Sinne) nach der Beschaffenheit unseres Anschauungsvermögens, so kann ich mir diese Möglichkeit ganz wohl vorstellen." Natürlich findet dasselbe statt
Page 377 - Bernays, Jac., Lucian und die Kyniker. Mit e. Uebersetzg. der Schrift Lucians über das Lebensende d. Peregrinus. gr. 8. (111 S.) Berlin, Hertz. 3 M. 20 Pf. Bibliothek, philosophische, od. Sammlung der Hauptwerke der Philosophie alter u. neuer Zeit. Unter Mitwirkung namhafter Gelehrten hrsg., beziehungsweise übers., erläutert um Lebensbeschreibungen versehen von JH v.
Page 34 - und staatlichen vergleichen lässt und etwa in den Goethe'schen Versen ausgesprochen ist: Das Sein ist ewig, denn Gesetze Bewahren die lebend'gen Schätze, Aus denen sich das All geschmückt. Man mag in diesen Versen eine Ahnung des Gesetzes von der Erhaltung der Kraft finden, aber eine Definition, des
Page 90 - nennt, das vierte Glied einer Proportion in der Erfahrung zu suchen, und ein Merkmal, es in derselben aufzufinden. Die Angriffsweise des Verfassers gegen Kant ist nun so eingerichtet, dass in diesem genau durchforschten Centrum, welches nach ihm die Analogien bilden, der Gegner getroffen werden soll, und hier vernichtet die Waffen überhaupt strecken müsste. — Die allgemeinen Bedenken zunächst richten sich gegen die metaphysische Deduction der Analogien, sowie gegen
Page 268 - Unsere Kritik des Verstandes vereinigt sich mit den Ideen der reinen Vernunft zu einer Absicht, welche über den Erfahrungsgebrauch des Verstandes hinausgesetzt ist"; er will die Anmassungen der Sinnlichkeit einschränken, oder kurz, wie er selbst 1787 in der
Page 271 - der Gegenstände betrifft, es auf ähnliche Weise "versuchen. Wenn die Anschauung sich nach der Beschaffenheit der Gegenstände richten müsste, so sehe ich nicht ein, wie
Page 270 - der Raum ist eine not h wendige Vorstellung a priori, weil nur dadurch die apodiktische Gewissheit aller geometrischen Grundsätze und die Möglichkeit ihrer Constructionen a priori gesichert erscheint. „Wäre nämlich die Vorstellung des Raumes ein a posteriori erworbener Regriff, der aus der allgemeinen äusseren Erfahrung geschöpft wäre, so würden die ersten Grundsätze der mathematischen
Page 431 - verschiedenen Splitter bilden nun durch ihr Zusammenströmen und Aneinanderhaften je nach ihrer Menge und Ordnung diejenigen Körper, welche durch die Sinne wahrnehmbar sind. Hieraus ergiebt sich, dass die Urkörper des Asklepiades von den Demokritischen Atomen sich zwar dadurch unterscheiden, dass sie nicht untheilbar sind, weshalb sie auch oyxoi IV, 428), wo für
Page 436 - Zeit, wo wir nach atomistischen Regungen in der Philosophie noch vergebens suchen. Es soll nun nicht behauptet werden, dass Sennert die Atomistik des Asklepiades selbst genauer gekannt habe; aber es ist ganz sicher, dass die medicinische Tradition ihn befähigte, der Frage nach den Atomen unbefangener gegenüberzustehen, ja dass er in der
Page 427 - den ihnen zukommenden Platz nicht gefunden haben, in lebhaftester Bewegung umherirren. Man könne also den Grund der Anziehung des Aehnlichen in der Bewegung der Theilchen im Ganzen suchen 2 ). Der dritte Gewährsmann Sennert's 3 ) endlich ist der Jesuit Franciscus Aquilonius (1566 bis 1617), welcher sich in seinem Buche über die Optik für die Annahme gewisser Minima der

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