Geschichte der griechischen Etymologika: ein Beitrag zur Geschichte der Philologie in Alexandria und Byzanz |
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Popular passages
Page 192 - So wenn jemand sich Mühe geben wollte, könnte er auch aus der heiligen Schrift Worte anführen, die das Gleiche wie diese drei bedeuten. Schnell nämlich ist Gott und laufend entzieht er sich der Erfassung durch den Verstand des Menschen oder einer erschaffenen Kreatur; und er sieht und erschaut alles
Page 193 - und lange Zeit unverbrüchlich geworden ist, nicht recht ist, das Holz Stein zu nennen oder den Stein Holz, das Tier Pflanze oder die Pflanze Tier, den Stier Pferd oder das Pferd Stier, den Himmel Erde oder das Wasser Feuer, damit man nicht falsche Begriffe mit diesen Namen und Ausdrücken erzeuge
Page 192 - zeigen, wovon und woher sie genommen sind, während andere eine Ableitung haben und durch ihre Bedeutung zeigen, wovon sie genannt wurden. Ganz besonders ist dies in der griechischen [und auch in der hebräischen] Sprache der Fall, indem sie die meisten dieser Welt angehörigen Dinge von Thätigkeiten, die sich bei ihnen finden, oder von Qualitäten, die sie an sich tragen, benennen. So
Page 192 - jedes so gebildete und mit unsern Lippen ausgesprochene Wort ohne weiteres zu einem Namen zu machen und einem Gegenstand als Bezeichnung beizulegen, aber weder die Natur dieser Gegenstände verlangt es so, noch die Gewohnheit oder Übereinkunft, die bei den Menschen herrscht
Page 193 - Schrift, worauf auch immer sie bezogen und wie auch immer sie genannt werden möge, so mufs man sich durchaus an sie halten und sie gebrauchen bei jedem Gedanken, Wort oder Ding und besonders bei den Worten der
Page 193 - mit seinem eigenen Namen nennen, der ihm vorher beigelegt war, und (wenn) derjenige, welcher das Bittere süfs und das Süfse bitter nennt oder das Schlechte gut und das Gute schlecht heifst, in der
Page 192 - das in Gedanke, Wort oder Sache bei den Menschen in Gebrauch gekommen ist, in betreff dessen nicht die Wahrheit
Page 193 - thun, als das Nicht-Wahre und Nicht-Wirkliche, so ist es noch viel mehr vorzuziehen und viel schöner, dafs wir in den Worten der
Page 341 - zunächst aus Apollonios, dann aus einem zweiten, ähnlichen, aber schon von einem Christen überarbeiteten Werk. Dieselbe Vereinigung beider las in sehr viel vollerer Form der Verfasser des
Page 193 - Schrift das Wahre und Wirkliche festhalten, indem wir das Unwahre und Unwirkliche entfernen und verwerfen.


