Heidelbergische [afterw.] Heidelberger Jahrbücher der Literatur, Part 2

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1813
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Page 788 - Menschheit wie sie ist, begreiflich oder unbegreiflich, auf das gewissenhafteste vor Augen zu legen.
Page 1237 - Daß der Sohn Gottes aus dem ganzen menschlichen Geschlecht sich eine auserwählte Gemeinde zum ewigen Leben, durch seinen Geist und Wort, in Einigkeit des wahren Glaubens von Anbeginn der Welt bis ans Ende versammle, schütze und erhalte, und daß ich derselben ein lebendiges Glied bin und ewig bleiben werde.
Page 1235 - Gottes im Wasser trauet. Denn ohne Gottes Wort ist das Wasser schlecht Wasser und keine Taufe; aber mit dem Worte Gottes ist es eine Taufe, das ist, ein gnadenreich Wasser des Lebens und ein Bad der neuen Geburt im Heiligen Geist, wie St.
Page 799 - Wahrlich, ich sage euch, es sei denn, daß ihr euch umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Page 790 - Mut und Wonne! und sie - besitzt - sie ist diese Seele selbst; hat in ihrem eigenen Wesen was so unbegreiflich entzückt; den Quell und die Fülle all der Schönheit, all der Größe! - Wer wollte nicht Sylli sein! gäbe nicht alles hin für die Unabhängigkeit dieses hohen Selbstgenusses, für die helle Wonne göttlich zu lieben, die allein aus solchem Reichtum überfließen kann. Glückliche, glückliche Sylli!
Page 799 - Wahrlich, * ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes nimmt als ein Kind, der wird nicht hinein kommen.
Page 791 - Eure Flitterphilosophie möchte gern alles was Form heißt verbannet wissen; alles soll aus freier Hand geschehen; die menschliche Seele zu allem Guten und Schönen sich selbst — aus sich selbst bilden; und ihr bedenkt nicht, daß menschlicher Charakter einer flüssigen Materie gleicht, die nicht anders als in einem Gefäß Gestalt und Bleiben haben kann...
Page 1043 - Periode der Menschheit mit der Nacht verglichen werden; aber eine sternenhelle Nacht war es! Jetzt scheint es, befinden wir uns noch in einem verworrnen und trüben Mittelzustande der Dämmerung. Die Sterne, welche jene Nacht erleuchteten, sind erblaßt, und größtentheils schon verschwunden, aber noch ist der Tag nicht angebrochen.
Page 1043 - ... schon verschwunden, aber noch ist der Tag nicht angebrochen. Wohl hat man uns mehr als einmal die bevorstehende Erscheinung einer neuen Sonne allgemeiner Erkenntniß und Glückseligkeit verkündigt. Der Erfolg indessen hat die übereilte Verheißung keinesweges bestätigt, und wenn irgend ein Grund vorhanden ist, um zu hoffen[,] daß sie bald in Erfüllung gehen soll, so ist es wohl nur die empfindliche Kälte, welche in der Morgenluft dem Aufgang des Lichtes voran zu gehen pflegt.
Page 773 - Minne- und Meistergesang sind eine Pflanze, die erst süß war, hernach im Alter herb, und die verholzen mußte ; aber, wo wir nicht zum Saft ihrer Jugend zurückgehen, verstehen wir nimmer die Zweige und Äste, die daraus getrieben haben (S.

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