Quellen und Abhandlungen zur neueren Geschichte Bayerns, Volume 1

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Page 394 - Freyheit der Gewissen, und gewissenhafte Scheidung und Schützung dessen, was des Staates und der Kirche ist; Freyheit der Meinungen, mit gesetzlichen Beschränkungen gegen den Mißbrauch; Gleiches Recht der Eingebornen zu allen Graden des Staatsdienstes und zu allen Bezeichnungen des Verdienstes...
Page 346 - Combination" sei ein Punkt nicht erledigt worden, der allein genüge, ihre Unhaltbarkeit zu beweisen. Ranke selbst entlehne aus Heigel's Darstellung die Nachricht, dass Belleisle, — während doch nach dem von Schlosser copirten archivalischen Extrait schon am 3. Juni 1741 Ratifikationen des Vertrags ausgewechselt wurden , — am 25. Juli dem Kurfürsten Glück wünschte, weil jetzt endlich im Conseil seine Vorschläge angenommen worden seien und die Hilfe Frankreichs als gesichert gelten könne....
Page 395 - Es ist in sehr vieler Beziehung jetzt eine große Freude, Bayern anzugehören; der Himmel ist heiter, die Lüfte wehen frisch, die Sümpfe sind bewegt, und die Nachteulen fliehen in die Finsternis.
Page 262 - Hoffnung, ohne Rettung und ohne Ehre. Und doch haben ich und meine Nachkommen für den Fall des Aussterbens der männlichen Linie des österreichischen Hauses das beste Recht, in den ersten und höchsten Rang vorzurücken und den ansehnlichsten Teil der Erbschaft zu erlangen. Ich habe mich neuerdings über unsere Erbfolgerechte auf die österreichischen Länder nach Abgang des Mannesstammes unterrichtet, und ich kann dir mit vollem Fug die Versicherung geben, daß wir in den hiesigen Archiven bündige...
Page 186 - Der Aufstand der Mißvergnügten ist, wie Sie wissen, gänzlich bezwungen; ich konnte ihren Patriotismus nicht mißbilligen, aber das Herz blutet mir, wenn ich das Ende sehe, blutige Greuel und den Ruin des Landes, die grausamen Scenen und die Verurtheilungcn zu Kerker und zum Tode nehmen gar kein Ende. O Gott! wie viel unschuldiges Blut ist vergossen worden! wenn ich mich verbergen kann, lasse ich den Thrcinen freien Lauf! Wenn ich nun wirklich mich in die Sache eingemischt hätte, würde ich nichtsdestoweniger...
Page 345 - ) dieser Auffassung beigetreten. In Pajol's Geschichte der Kriege Ludwigs XV.9) wird zwar an der Existenz des Nymphenburger Vertrags festgehalten; da jedoch der Verfasser die auf die Streitfrage bezüglichen Schriften gar nicht kennt, kann seine Behauptung nicht in Betracht kommen. Nur ein Historiker glaubte trotz der jüngsten Angriffe 4) Oncken, das Zeitalter Friedrich's des Grossen, I, 354: .Ein französisch - klinischer Vertrag ist aber zu Nymphenburg nicht geschlossen, sondern von den Feinden...
Page 102 - Maasse, dass er nicht für alle Zweige der Regierung ein lebhaftes Interesse gezeigt hätte. Er war verschwenderisch, doch war er es vor Allem in der Belohnung fremder Dienste. Er besass, so kann man kurz den Heerführer, wie den Staatsmann charakterisiren, fast zu viel Eifer, aber zu wenig Ernst.
Page 43 - ... wie ein gespenst, damit man je zuweilen die künder und unverständigen zu erschrecken pfleget, massen denen , so die rechte griff wissen , noch wol mittl und weg bevorstehen, wardurch man sich die uncosten einer crönung und etwas stärkere...
Page 354 - Broglie, der die Memoires inedits des Marschalls , sowie die Correspondenz der Brüder Belleisle benützen konnte, sind wir über die Vorgänge in Versailles, wohin sich Belleisle zur Betreibung seiner Pläne in den ersten Tagen des Juli begab, trefflich unterrichtet. Es gelang dem Chauvinisten, der , seine Lunge nicht schonte", im Conseil über die Friedenspartei zu siegen und den König für energische Theilnahme an dem von Preussen schon begonnenen Krieg gegen Oesterreich zu gewinnen80).
Page 20 - Mehr und mehr schwand die Aussicht, die Ausdehnung des Krieges auf das deutsche Reich verhüten zu können. Der schwedische Gesandte in Wien, Esaias Pufendorf, spricht sich in den Briefen an Philipp Wilhelm ganz entmuthigt aus; er treffe am kaiserlichen Hofe nur verstockte Ohren, und wenn er endlich durchdringe, nur verkehrte und präoccupirte Sinnen ; er wolle zwar fortfahren, pro...

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