Karl Gutzkow, Wally, die Zweiflerin: mit einer Kurzbiografie im Anhang

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BookRix GmbH & Company KG, Jul 10, 2013 - Fiction - 16 pages
Literaturkritik, Werk nicht enthalten! Der berüchtigte Roman von Karl Gutzkow erschien 1835 und wurde von dem zeitgenössischen Kritiker Wolfang Menzel als unsittlich und gotteslästerlich angeprangert. Die Folge war, dass Gutzkow angeklagt und im Januar 1836 zu einer einmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Als Begründung hieß es: das sei eine verächtliche "Darstellung des Glaubens der christlichen Religionsgemeinschaften". Zuvor war der Roman am 10.12.1835 im Bundestag zu Frankfurt den Zensurbehörden Preußens und des Deutschen Bundes willkommener Anlass, die Autoren des Jungen Deutschland" - neben Gutzkow, Heine, Wienbarg, Laube, Börne und Mundt - die Verbreitung ihrer Schriften zu verbieten. Siehe Kindlers Literaturlexikon, Band 23, S. 10 133. Gutzkow überwand zwar mit männlicher Energie den Schlag, den er durch diese (übrigens bald gemilderten) Maßnahmen des Bundestages erfuhr, aber das dadurch geweckte Misstrauen gegen die Menschen, eine hochgradige Hypochondrie, die überall Verfolger und Feinde witterte, wirkte in seinem folgenden Leben verhängnisvoll nach. Die Leseproben aus diesem heute noch interssanten Roman beweisen die Aktualität des Verfassers, die Überzeugungstreue und seine eindrucksvolle, pointierte Schreibweise.

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