Anthologie aus den lyrikern der Griechen: bd. Die elegiker und iambographen enthaltend. 6, nach der 5. gearbeitete und erweiterte aufl., besorgt von R. Peppmüller

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B.G. Teubner, 1911
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Page 40 - Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. Du lassest sie dahin fahren wie einen Strom und sind wie ein Schlaf; gleichwie ein Gras, das doch bald welk wird, das da frühe blühet und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorret.
Page 50 - Jeder, sieht man ihn einzeln, ist leidlich klug und verständig; Sind sie in corpore, gleich wird euch ein Dummkopf daraus.
Page 51 - Wahl Kannst du nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk, Mach es wenigen recht; vielen gefallen ist schlimm.
Page 109 - Hoffnung bleibt mit dem Leben vermählt, die schmeichelnde Göttin, Angenehm vor vielen, die als getreue Dämonen Mit den sterblichen Menschen die wechselnden Tage durchwallen. Ihr verschließt sich nicht der Olymp, ja selber des Ais Grause Wohnung eröffnet sich ihr, und das eherne Schicksal Lächelt, wenn sie sich ihm, die Holde,, schmeichlerisch andrängt. Gab doch die undurchdringliche Nacht Admetos' Gemahlin Meinem Sohne zurück, dem unbezwingbaren!
Page 26 - Alle nicht, die wiederkehren, Mögen sich des Heimzugs freun, An den häuslichen Altären Kann der Mord bereitet sein. Mancher fiel durch Freundestücke, Den die blut'ge Schlacht verfehlt! Sprach's Ulyß mit Warnungsblicke, Von Athenens Geist beseelt. Glücklich, wem der Gattin Treue Rein und keusch das Haus bewahrt! Denn das Weib ist falscher Art, Und die Arge liebt das Neue.
Page 88 - Morgenröte webend - Im Feuer seines liebenden Gefühls erhoben sich, mir selber zum Erstaunen, des Lebens flach alltägliche Gestalten. - Was ich mir ferner auch erstreben mag, das Schöne ist doch weg, das kommt nicht wieder, denn über alles Glück geht doch der Freund, der's fühlend erst erschafft, der's teilend mehrt.
Page 100 - Atropolen, eine Karische mit dem Megaron der Demeter, nach oben, und eine jüngere, gegen das Meer, mit Tempeln des Apollon. Diese soll Alkathoos, Pelops Sohn, gebaut haben, der Gott spielte zur Kithar dabei; wo er sie aufgestellt, zeigte man einen klingenden Stein«). Theognis der Megarer singt^): Um dem Pelopischen Sohn' Allathoos Huld zu «weisen, Hast du, Konig Apoll, hoch «n
Page 39 - ... emptum mulus aprum. crudi tumidique lavemur, quid deceat quid non obliti, Caerite cera digni, remigium vitiosum Ithacensis Ulixi, cui potior patria fuit interdicta voluptas. si, Mimnermus uti censet, sine amore iocisque nil est iucundum, vivas in amore iocisque.
Page 194 - Ném. r, 25-28. 8. Ibid. 9. Olymp. vu, 53 et 91 ; etc. suffisent à l'homme pour arriver à la gloire, si d'autres forces, plus hautes et plus mystérieuses, n ont mis d'abord en lui les germes féconds que le travail ensuite développera. Pindare ramène sans cesse l'esprit humain à la pensée de ces forces obscures qui l'enveloppent et dont il dépend. La «a/wreetla race sont deux de ces forces. Nous naissons avec certaines aptitudes ; d'autres nous manquent.
Page 39 - Nein! Auch für mich ward jener Lorbeerkranz, Der deine Totenbahre schmückt, gewunden. Was ist das Leben ohne Liebesglanz? Ich werf es hin, da sein Gehalt verschwunden.

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