Theodisca: Beiträge zur althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters : eine internationale Fachtagung in Schönmühl bei Penzberg vom 13. bis zum 16. März 1997

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Wolfgang Haubrichs, Heinrich Beck
Walter de Gruyter, 2000 - Literary Collections - 460 pages

Mit theodisca lingua (zu althochdeutsch theoda 'Volk') bezeichnete das frühe Mittelalter jede germanische Volkssprache im Gegensatz zu Latein und seinen Nachfolgesprachen, den romanischen Nationalsprachen Europas. Auch Deutsch, das noch nicht existierte, wuchs aus solchen 'theodisken' Volkssprachen heraus.

Dieser Band ist der Vielfalt jener vordeutschen Sprachen und Literaturen des frühen Mittelalters im Rahmen des fränkischen Reiches gewidmet. Seine Beiträge gehen den Wegen der neueren Forschung im Spannungsverhältnis von Latein und Volkssprache, Mündlichkeit und Schriftlichkeit nach, suchen die pragmatische Interdependenz von Völkern, 'Stämmen' und Sprachen zu bestimmen. Sie messen Strukturen der Sprache, des Wortschatzes und der Bedeutungen aus, graben nach verschütteten Gattungen frühester Dichtung (Heldensage, Lyrik), rekonstruieren schließlich den 'Sitz im Leben' der Literatur zwischen geistlicher und öffentlicher Funktion, zwischen der Welt der Klöster und der Könige.

 

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Contents

ELMAR SEEBOLD
10
THOMAS KLEIN
38
JOCHEN SPLETT
60
ROLF BERGMANN
77
KURT GÄRTNER
105
WOLFGANG KLEIBER
118
CHIARA STAITI
143
CYRIL EDWARDS
192
REINER HILDEBRANDT
276
HANSWERNER GOETZ
290
winileodos? Zu Nonnen Zensur und den Spuren
304
DIETER GEUENICH
313
Ein Held für viele Zwecke Dietrich von Bern und sein
330
STEPHAN MÜLLER
364
NIKOLAUS HENKEL
387
KLAUS RIDDER JÜRGEN WOLF
414

UTE SCHWAB
197
ANNA A GROTANS
219
Utraque lingua Latein und Deutschunterricht in Notkers St Gallen?
260

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