Die Gesundheit des Individuums - Utopie oder erreichbares Ziel?

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GRIN Verlag, Jan 4, 2011 - Social Science - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,0, Universität Kassel, Veranstaltung: Arbeit – Gesundheit – Geschlecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Modernisierung, Differenzierung und der gestiegene Wohlstand westlicher Gesellschaften haben im Alltagsleben der Individuen zu maßgeblichen Veränderungen während der vergangenen Jahrzehnte geführt. Lebensqualität ist nicht mehr nur eine Frage der ausreichenden Versorgung und Absicherung, sondern wird zunehmend gemessen am persönlichen Glücksempfinden des Einzelnen. Weniger absolutes Ziel als vielmehr notwendige Bedingung zur Erfüllung jeglicher persönlicher Bedürfnisse und gesellschaftlichen Anforderungen ist dabei ein guter gesundheitlicher Zustand. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu untersuchen, inwiefern gesellschaftliche Aspekte die subjektive wie auch objektive Idealvorstellung von Gesundheit bestimmen und inwieweit vor diesem Hintergrund Gesundheit ein für den Einzelnen überhaupt erreichbares Ziel darstellt. Als Grundlage zur Diskussion dieser Frage werden verschiedene Theorien über die sozialen Bestimmungsfaktoren des Gesundheitszustands der Individuen dargestellt. Hierbei werden Gesundheit und Wohlbefinden als Produkt äußerer Rahmenbedingungen und Risiken, als abhängig von spezifischen Widerstandsressourcen und als Ergebnis des stufenweisen Lebenslaufprozesses dargestellt. Ergebnis der Gegenüberstellung dieser verschiedenen Theorien zur Bestimmung von Gesundheit in Anlehnung an die jeweils subjektiven und objektiven Gesundheitsideale ist, dass sich grundsätzlich über die individuelle Definition des eigenen Wohlbefindens auf der persönlichen Gesundheitsskala im sozialen Kontext zwar eine Regulation bewirken lässt, jedoch der Wesentliche Anteil zur Bestimmung individueller Gesundheit durch eine Vielzahl komplexer äußerer Faktoren induziert wird, wodurch aus individualistischer Perspektive die eigene Gesundheit als absolutes Ziel wenn überhaupt, dann nur theoretisch, nicht jedoch praktisch erreichbar wird.
 

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2.1 Gesundheit 2.2 Gesundheit 3.1 Gesundheitsrisiken 3.2 Das Konzept 3.3 Das Sozialisations-Modell Abwesenheit von Gesundheit Adoleszenz allgemeinen Lebensbedingungen Anforderungen Ansatz Antonovsky 1980 Bedeutung beispielsweise bereits kurz angerissen Bewältigungsstrategien definiert Determinanten dichotomen Dimensionen Einflussfaktoren entsprechenden Erfüllung Franzkowiak 1986 funktionalistischer gesellschaftlicher Perspektive Gesundheit als angestrebtes Gesundheit aus gesellschaftlicher Gesundheit aus individualistischer Gesundheit des Einzelnen Gesundheit des Individuums gesundheitlicher gesundheitsbeeinflussenden Faktoren Gesundheitsrisiken und Gesundheitsressourcen Gesundheitssoziologie Gesundheitswissenschaft Gesundheitszustand GRIN Verlag Hurrelmann 1990 Hurrelmann 2006 Hurrelmann und Richter Idealvorstellung von Gesundheit Idealzustand individualistischer Perspektive Individuen Individuums als Produkt inwiefern gesellschaftliche Aspekte Jasmin Dittmar Juventa Kohlhammer Kontinuum Konzept der Salutogenese Lebensweise Leistungsfähigkeit maßgeblich Menschen Möglichkeiten und Zielvorstellungen objektive Pathogenese persönlichen Gesundheitsskala Persönlichkeitssystem und sozialem Produkt gesellschaftlicher Faktoren psychische und soziale Reihe unterschiedlicher Ressourcen Risiken Risikofaktoren Risikoverhalten Rollen Salutogenese von Antonovsky salutogenetischen Modells Sicht Somatische sozialem System sozialer Ordnung Sozialisation Sozialisations-Modell von Hurrelmann Soziologie spezifischen starkem Kohärenzgefühl Stress Verhalten Voigt Waller Widerstandsressourcen World Health Organization WWW.GRIN.com Zustand

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