Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms in der Zeit von August bis zum aAusgang der Antonine, Volume 3

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Page 421 - Der Mensch erfährt und genießt nichts, ohne sogleich produktiv zu werden. Dies ist die innerste Eigenschaft der menschlichen Natur. Ja man kann ohne Übertreibung sagen, es sei die menschliche Natur selbst.
Page 319 - ... die nicht bloß den großen Zwecken des Staates, dann der Weltherrschaft wirksam dienen, sondern auch allein den Weltherrschaftsgedanken zum Ausdruck bringen konnte. Auf allen andern Kunstgebieten von griechischem Einfluß abhängig, haben sie hier, völlig original, jene Werke geschaffen, die den Jahrtausenden trotzend noch heute eine so mächtige 'fast schauerliche' Wirkung üben*), und denen die griechische Kunst nichts an die Seite zu stellen hat.
Page 587 - Phantasterei zeigt, je conséquente); verständiger und methodischer es ist, desto schlagender beweist es, wie wenig in jener Zeit auch Nüchternheit und selbst ein gewisser Rationalismus den Glauben an eine fort und fort in Wundern sich offenbarende Vorsehung der Götter austchloss.
Page 568 - Mercurius," weil er das Wort führte. ^ Der Prie-43 ster aber Jupiters, der vor ihrer Stadt war,' brachte Ochsen und Kränze < vor das Thor, und wollte opfern, sammt dem Volk.
Page 96 - Türen hell blieb. Die elfenbeinerne Täfelung der Decken der Speisesäle konnte verschoben werden, um Blumen oder aus Röhren wohlriechende Wasser auf die Speisenden herabzuschütten. Der Hauptspeisesaal war ein Kuppelsaal, der sich Tag und Nacht um seine Achse drehte. Die Bäder enthielten Meer- und Mineralwasser. Als der Palast soweit vollendet war, daß Nero ihn beziehen konnte, äußerte er seine Zufriedenheit dahin, daß er sagte, er fange nun an, wie ein Mensch zu wohnen. Otho bewilligte zur...
Page 200 - ... Lykien Provinz ward, verlegte die römische Regierung die Bergstadt, das ,grüne Kragos* des Horaz, in diese Ebene; auf dem Marktplatz der neuen Stadt Sidyma stehen noch die Reste des viersäuligen dem Kaiser damals gewidmeten Tempels und einer stattlichen Säulenhalle, welche ein von dort gebürtiger als Arzt zu Vermögen gelangter Bürger in seiner Vaterstadt baute. Statuen der Kaiser und verdienter Mitbürger schmückten den Markt; es gab in der Stadt einen Tempel ihrer Schutzgötter, der...
Page 533 - Plutarch sagt : Diejenigen, die entdeckt haben, dass ein Geschlecht von Dämonen zwischen Menschen und Göttern in der Mitte steht und beide miteinander verbindet und im...
Page 422 - Worten: >Dies wird man nach meinem Tode lesen.< Dennoch wurde über sein Werk das bisher unerhörte Urteil der Verbrennung ausgesprochen: Er wollte dessen Untergang nicht überleben; wie einen lebendigen Toten ließ er sich in das Begräbnis seiner Ahnen bringen und dort einschließen. Elf Jahre nach Augustus...
Page 97 - DM) gekostet habe; doch wer erst in seinem Palast einen Säulengang oder eine Halle, ein Bad oder eine Wohnung seiner Maitressen sähe, der müsse sagen: der Erbauer habe gleich Midas seine Freude daran gefunden, durch seine Berührung alles in Gold zu verwandeln. Die Decke des Speisesaals in diesem Palaste, von kolossaler Spannweite, mit einer großen Lichtöffnung, ruhte nach Statius* preisender Schilderung nicht auf sehr zahlreichen Säulen, aber auf so gewaltigen, daß sie den Himmel stützen...

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