Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde: für den Allgemeinen praktischen Gebrauch

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Arthur Felix, 1879 - Statistics - 535 pages
 

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Page 307 - Militärunterricht und ebenso die Bewaffnung ist Sache des Bundes. Die Beschaffung der Bekleidung und Ausrüstung und die Sorge für deren Unterhalt ist Sache der Kantone; die daherigen Kosten werden jedoch den Kantonen vom Bunde nach einer von ihm aufzustellenden Norm vergütet.
Page 308 - Bundesgesetze, sowie allgemein verbindliche Bundesbeschlüsse, die nicht dringlicher Natur sind, sollen überdies dem Volke zur Annahme oder Verwerfung vorgelegt werden, wenn es von 30,000 stimmberechtigten Schweizerbürgern oder von 8 Kantonen verlangt wird.
Page 307 - Mannschaft und alle übrigen Streitmittel der Kantone. Die Kantone verfügen über die Wehrkraft ihres Gebietes, soweit sie nicht durch verfassungsmäßige oder gesetzliche Anordnungen des Bundes beschränkt sind.
Page 308 - Der Bund ist befugt, ausser der bestehenden polytechnischen Schule, eine Universität und andere höhere Unterrichtsanstalten zu errichten oder solche Anstalten zu unterstützen. Die Kantone sorgen für genügenden Primarunterricht, welcher ausschliesslich unter staatlicher Leitung stehen soll. Derselbe ist obligatorisch und in den öffentlichen Schulen unentgeltlich. Die öffentlichen Schulen sollen von den Angehörigen aller Bekenntnisse ohne Beeinträchtigung ihrer Glaubens- und Gewissensfreiheit...
Page 519 - Jansen. .Spinoza sagt: >Die Menschen glauben nur darum frei zu sein, weil sie zwar ihrer Handlungen sich bewusst sind, die Ursachen aber nicht kennen, von denen sie bestimmt werden. Das Kind meint, es begehre die Milch mit Freiheit; der zornige Knabe , Er wolle die Rache ; der Feige , Er bestimme sich zur Flucht ; der Betrunkene, Er spreche aus freiem Geistesentschlusse. Das Kind, der Narr, der Schwätzer und die meisten Menschen dieser Art sind derselben...
Page 520 - ... Feige, er wolle die Flucht; der Betrunkene, er spreche aus freiem Geistesentschlusse das, was ihn nachher im nüchternen Zustande reut, gesagt zu haben. Das Kind, der Narr, der Schwätzer und die meisten Menschen dieses Gelichters sind derselben Meinung, nämlich, dass sie aus freiem Geistesentschlusse reden, während sie doch ihrem Drang zum Reden keinen Einhalt thun können.
Page 307 - Im schweizerischen Heere dürfen weder Orden getragen, noch von auswärtigen Regierungen verliehene Titel geltend gemacht werden. Das Annehmen solcher Auszeichnungen ist allen Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten untersagt.
Page 38 - Kopf der Bevölkerung nicht übersteigen. Niemand ist verpflichtet, Silbermünzen im Betrage von mehr als 20 M. , und Nickel- und Kupfermünzen im Betrage von mehr als einer M.
Page 14 - Infanterie wird formirt in 469 Bataillonen, die Kavallerie in 465 Eskadrons, die Feldartillerie in 300 Batterien, von welchen je 2 bis 4 eine Abtheilung bilden, die Fussartillerie in 29, die Pioniertruppe und der Train in je 18 Bataillonen. Die Bataillone haben in der Regel 4, die des Trains 2 bis 3 Kompagnien. || In der Regel wird bei der Infanterie aus 3 Bataillonen, bei der Kavallerie aus 5 Eskadrons, bei der Artillerie aus 2 bis 3 Abtheilungen, beziehungsweise Bataillonen ein Regiment formirt.
Page 87 - Jahrbuch für die amtliche Statistik des Bremischen Staats. Herausgegeben von dem Bureau für Bremische Statistik.

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