Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung, Volume 7

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Page 81 - Richtung von SW gegen N. 0. , und machte Facade gegen NW Der Sockel , so weiter entblösst war , hatte acht Meter Länge und war durch zwei Vorsprünge oder Stufen von fünfundzwanzig Centimeter Höhe gebildet. Ohne Zweifel hatte er noch einen dritten Vorsprung, aber die Ausgrabung ging nicht genug in die Tiefe, um ihn bloss zu legen. Auf diesem Sockel erhob sich der Würfel des Monuments, von welchem zwei Quadern, 1,60 Meter lang und 1,10 hoch, noch am Platze standen. Der Kern des Monuments war...
Page 81 - Höhe gebildet. Ohne Zweifel hatte er noch einen dritten Vorsprung, aber die Ausgrabung ging nicht genug in die Tiefe , um ihn bloss zu legen. Auf diesem Sockel erhob sich der Würfel des Monuments, von welchem zwei Quadern, 1,60 Meter lang und 1,10 hoch, noch am Platze standen. Der Kern des Monuments war aus Mauerwerk, mit grossen Steinblöcken untermengt, gebildet. Neben dieser Mauer wurden zwei grosse Blöcke von der Corniche gefunden, aus weissem Marmor, 74 Centimeter hoch und mit Eiern und Perlenstäben...
Page 26 - Vorzüglichkeit des Bdellion sich in dem Mass steigerte, dass es im Handel einen fast noch einmal so hohen Preis erzielte als das frisch gesammelte. — Es ist von Interesse, dass auch Plinius in seiner Naturgeschichte den — doch wohl zu seiner Zeit üblichen— Preis des Bdellion verzeichnet. Pretium sincero in libras X terni, heisst es am Schluss von 12, 19. Bei der Vergleichung dieser Preisangabe mit der entsprechenden im 1 Man wird die Epitheta der Sajpvt-cit bei Diosc.
Page 58 - Burgbeschreibung ausser der Statue Hadrians und dem Denkmal des Philopappos kein Werk erwähnt wird, das nachweislich jünger als Polemon wäre.
Page 54 - dass man auf den Münzen Poseidons Bewegung als gegen den Baum gerichtet verstehen darf", und vielmehr ,,das für ihn ja auch so charakteristische Felsspalten veranschaulicht sehen will", so übersieht er, dass durch den Delphin zu Poseidons Füssen, gerade wie im...
Page 244 - Verlheilung der Metalle anlangt, so sind die mit Goldblech belegten Stellen auf der Tafel weiss gelassen, die mit Weissgold bedeckten hellgrau abgetönt, ähnlich wie es in der griechischen Publication der übrigen Schwerter geschehen ist. An der Stelle der Fische sind in die Weissgoldlage des Flusses Einschnitte gemacht, welche durch ein Metall von dunklerer Färbung ausgefüllt sind. In ähnlicher Weise sind die Blutstropfen am Halse des einen Vogels durch Kothgold angegeben und einen röthlichen...
Page 43 - Ritler sämmlich den Kleruchen von Salamis angehörten. Nur durch diese Annahme werden auch die drei vorher aufgezählten Punkte erledigt. Ein Hipparch für Salamis war bis jetzt nicht bekannt, man wird einen solchen aber für die Zeit, in welcher Athen noch selbständig kriegerische Macht entwickeln konnte, für alle Kleruchien oder Vereinigungen solcher (wie in Lemnos) annehmen müssen. Derselbe wurde wie aus Dem. Phil. I 27 z. E. und Hyper. f. Lykophr. XIV hervorgeht alljährlich in Athen gewählt...
Page 117 - S. 141 f.]. In diesem und dem stilistisch nahe verwandten marmornen Kolossalkopfe der Villa Ludovisi (Mon. dell' Inst. X 1; Br.-Br. Taf. 223) ist an die Stelle eines mehr individuellen Suchens und Tastens bereits ein bestimmtes, durch die Tradition schulmäßiger Arbeit gereinigtes und gefestigtes System der Formen getreten, welches der Zeit nach etwa auf gleicher Höhe mit derjenigen Entwicklung des äginetischen Stils steht, die uns in der Gruppe des Westgiebels entgegentritt. Wenn aber in diesen...
Page 123 - ... Derbheit der Ausführung sprechen dürfen, nicht aber von einer rein handwerksmäßigen Behandlung, der ein künstlerischer Charakter nicht innewohne. Überblicken wir schließlich noch einmal das gesamte Material, welches wir der Erörterung unterzogen, so hat es uns gedient, die stilistische Entwicklung in der Darstellung des menschlichen Kopfes innerhalb der Grenzen einer einzelnen, der peloponnesischen Schule von laxen Anfängen bis zur mittleren Stufe des Archaismus zu verfolgen, wobei sich...
Page 120 - Hocbreliefkopf, so erkennen wir leicht, dass in dem Zeuskopfe das Stadium einer lax-archaischen Formenbehandlung nicht nur überwunden ist, sondern dass sich sogar eine starke Reaction gegen dieselbe gellend macht. Sie beruht zu einem nicht geringen Theile auf den Fortschritten der Bronzetechnik. Die Erkenntnis...

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