Bis dass der Film reißt - Dimensionen von filmischem Exzess in einer Gegenüberstellung von Art Cinema und postmodernem Film

Front Cover
GRIN Verlag, 2008 - 204 pages
0 Reviews
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 5.5 (CH), Universitat Zurich (Seminar fur Filmwissenschaft), 214 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis dass der Film reisst: Der Moment, in dem Ingmar Bergman fur PERSONA (S 1965) einen brennenden Filmstreifen durch den Projektor laufen lasst, kann als Sinnbild fur filmischen Exzess stehen. Obwohl aus dem Experimentalfilm entlehnte Formexperimente im Spielfilm Eingang gefunden haben, irritieren die funf Sekunden, in denen Bergman nichts als ein weisses Bild zeigt: Die Form verselbstandigt sich und wird zum Selbstzweck. Diesem Moment der Irritation kann die rauschende Tonspur zum schwarzen Bild in LOST HIGHWAY (USA 1996) gegenubergestellt werden. Nach einer schnell geschnittenen Sequenz kippt das Bild weg und David Lynch zeigt wahrend fast 17 Sekunden zuerst ein unscharfes, dann ein schwarzes respektive leeres Bild.1 Obwohl exakt dreissig Jahre zwischen den beiden Filmen liegen, verwischen sie in ahnlicher Weise, durch den Einsatz von formalem Exzess, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum oder Fantasie. Dem Zuschauer2 wird damit jeder Hinweis fur eine Zuordnung der Bilder verweigert. Diesem Moment der Irritation, wie es evoziert wird und welche Formen dafur verantwortlich sind, widmet sich die vorliegende Arbeit. [...]
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Leitfragen
3
Abschliessende Beurteilung
47
ANALYSE
78
Narration und Gestaltungsmittel 103 Beurteilung filmischer Exzess in VIDEODROME 104 4 5 DROWNING BY NUMBERS Peter Greenaway UKNL...
105
Schlusswort
123
Ausblick
135
Filmografie
149
Spielfilme 149 TVSerien 154 ANHANG
155
Untersuchungskorpus
186
Abbildungsverzeichnis
193
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information