Die Religionsbeschwerden der Protestanten in Ungarn: wie sie auf dem Reichstage im Jahr 1833 verhandelt worden

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W. Einhorn, 1838 - Hungary - 200 pages
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Page 112 - Fälle verantworten wollen, welche der nun in Verwirrung bleibende Zustand nothwendig hervorbringen muß? Ich wünsche sie zu fragen, ob sie nicht zurückschrecken, die ganze Last der öffentlichen Meinung, die Vorwürfe der in ihren Hoffnungen betrogenen Nazion auf sich zu nehmen? — Was uns betrifft, löbliche Stände, wir können frei unser Herz fühlen, denn wir haben bis jetzt uns...
Page 103 - Tafel, die eine entgegengesetzte Weisung, anders zu sprechen, nöthigt; ja selbst ein großer Theil der Magnaten, denn sonst würde ja der Gegenstand bei ihrer Tafel gar nicht aufgenommen worden sein. Wer sind also die Widersacher? Die Geistlichkeit und die Großen des Landes, gerade diejenigen, denen es am angelegentlichsten...
Page 22 - Ich frage was ist die Ursache einer so empfindlichen Strafe, und in welchem Gesetze gründet sich die Macht des Herrn Personals, eine solche über Landtagsboten zu verhängen? Ueber mich ist sie verhängt worden; es ist geschehen, — doch für die Zukunft lege ich hiemit eine feierliche Kautele ein, daß es nicht mehr geschehe.
Page 6 - Cirkulare stürzte das erwähnte, kaum noch ins Leben getretene Gesetz gänzlich um. Die Protestanten baten schriftlich um die Zurücknahme dieser gesetzwidrigen Verordnung; man gewährte sie, aber ihr Loos ward darum nicht besser. Wie oft haben einzelne Behörden, wie oft die Prottsianten, um Abhilfe ihrer Beschwerden gebeten — doch Alles vergebens.
Page 20 - Unterricht auf zwanzig und dreißig Jahre verlängert, sich in manchen Familien erblich auf die Nachkommen fortpflanzte. Umsonst wälzt die Geistlichkeit die Schuld auf Regenten und Regierung, sie war von jeher die Verfolgerin. Wer gab vor Zeiten ^ok»nn Nu»
Page 15 - was du nicht willst, daß man dir thue, das füge auch keinem andern zu...
Page 190 - Theils erreicht hätte. Doch wie er nun verhandelt wurde, getrauten sich die Stände, aus Furcht vor den Folgen der Nachgiebigkeit, von ihrer ersten Meinung nicht abzuweichen; die Magnaten aber konnten, da das Recht der Iniziative bei den Standen ist, keine Anträge zur Vereinigung machen. Ich denk« daher, die Ursache und der Fehler lag im Anfange.
Page 112 - Man soll sie fragen, ob sie es wohl verantworten wollen, daß sie bei einer so wichtigen Sache als Scheidewand zwischen Fürst und Volk sich, stellen? ob sie verantworten werden, daß eine Sache, die die Ermattung so hoch spannte, ihretwegen ohne genügende Beilegung bleibt?
Page 168 - Jahr 1791 gelesen zu haben, wo derselbe seine Zuhörer auffordert, nicht nach den Vorrechten der herrschenden Kirche zu streben, sondern sich mit dem Gegebenen genügen zu lassen, damit sie nicht Alles verlieren.
Page 20 - Doch der unglückliche Mann hatte auch Kinder, und solche Kinder, die bereits das männliche Alter erreicht hatten, in die Reihe der Staatsbürger getreten waren, und dem göttlichen und menschlichen Gesetze gemäß wieder Kinder erzeugen sollten.

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