Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete der indogermanischen Sprachen

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Adalbert Kuhn
Vandenhoeck und Ruprecht, 1906 - Comparative linguistics
 

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Popular passages

Page 279 - Inesse quin etiam sanctum, aliquid et providum putant, nee aut consilia earum aspernantur, aut responsa negligunt.
Page 83 - ... gerückte Vulgärsprache lebte danach auf dem heimatlichen Boden Italiens fort, wo sie ihre Gesamtentwicklung durchlief; eine etwas weniger vorgerückte Vulgärsprache wurde dagegen nach den, erst in der Kaiserzeit der römischen Sprache erschlossenen Gebieten der rumänischen und rätoromanischen Sprache getragen; eine noch weniger entwickelte gelangte nach den schon in republikanischer Zeit unterworfenen aufseritalischen Provinzen, nach Gallien, Südfrankreich, Spanien und eine vom archaischen...
Page 419 - ... ehemann' ist von dem instrum. sing, des noch kollektivischen *kana,n, kanaci 'weiblich' vom gen. plur. kanac abgeleitet. Eine idg. vokalalternation ist bei den kollektivbildungen *kanay und *kanan und in der flexion eines idg. a-stammes (kanac neben kin) ganz unwahrscheinlich; also ist a in der ersten silbe dieser formen ein Produkt der vokalharmonie ; es ist aus e entstanden und beweist also, dass e in den vortonigen silben auch vor nasalen erhalten blieb. Ganz ähnlich ist vielleicht das verhältniss...
Page 460 - Miklosich Die türkischen elemente in den südost- und osteuropäischen sprachen, Denkschriften der Wiener akademie XXXV 1885 s.
Page 574 - Y.SVTQOV. nullum esse corpus, ubi non sit medium, et omnem vocem corpus esse; omnem igitur vocem medium habere. quod enim fuit deorsum, prius in medium succedere, quam evolet sursum, et quod sursum est, ante eodem venire quam deorsum, quare utriusque...
Page 573 - ¡n einen exspiratorischen übergeht. Der Philologe Crusius3 sagt ausdrücklich: /Der griechische Akzent war nicht dynamisch, sondern musikalisch. Eine akzentuierte Silbe soll möglichst höher und darf nie tiefer gesungen werden als die nicht-akzentuierte Nachbarsilbe eines Wortes. — Schon die alten Musiktheoretiker belauschen die Musik der Sprache und Aristoxenos wählt den Unterschied zwischen gesprochenem und gesungenem Worte in seiner Harmonik als Ausgangspunkt.
Page 83 - Ital. belegt die Existenz einer Wortform bis nach 100 n. Chr.; die Übereinstimmung von abcdefg — hi belegt ihren Bestand bis zum Anfang des 1.
Page 83 - ... Auslaut, einzelne Konsonantengruppen wie et, es, cl erfahren im Westen eine andere Behandlung als im Osten usw, dh alle diese Laute kamen oder kamen nicht, oder kamen als andere nach dem Westen als nach dem Osten, oder es , bestand eine chronologische Verschiedenheit in der römischen Volkssprache. Die am weitesten entwickelte, dem Latein am fernsten gerückte Vulgärsprache lebte danach auf dem heimatlichen Boden Italiens fort, wo sie ihre Gesamtentwicklung durchlief; eine etwas weniger vorgerückte...
Page 232 - Vendryes, Recherches sur l'histoire et les effets de l'intensite initiale en Latin, Paris 1902, 24.
Page 233 - In versu quidem theatra tota exclamant, si fuit una syllaba brevior, aut longior. Nec vero multitude pedes novit, nec ullos numeros tenet : nec illud, quod offendit, aut cur, aut in quo offendat, intelligit : et tamen omnium loogitudinum et brevitatum in sonis, sicut acutarum graviumque vocum, judicium ipsa qatura in auribus nostris collocavit.

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