Geschichte des alten Griechenlands, Volume 1

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bei C. H. F. Hartmann, 1831
 

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Page 177 - Viele gethan haben, stellen als Eine in Eine Zeit fallende Handlung dar, was lange Jahre hindurch gedauert hat. Wie lange also der Kampf währte, liegt auf immer im Schoosse der Vergessenheit verborgen; aber in demselben beginnt in Kreta eine Heroenzeit, die naturgemäss
Page 41 - beide reich an Zweigen, und der eine dem Norden, der andere dem Süden zugekehrt. Aber die weiteren Schicksale beider waren höchst verschieden. Jene, die nördlichen Völker, blieben lange Jahrhunderte, fast Jahrtausende beinahe auf derselben Stufe der Bildung; die
Page 403 - nennet freilich den Jason (Ilias 7, 469) einen Hirten der Völker, doch folgt nach seinem Sprachgebrauche daraus nicht nothwendig, dass der Held damit als Häuptling in Jolkos bezeichnet sei. Bei Hesiod ist Pelias ganz bestimmt der Herrscher und jener der Würde nach untergeordnet; und in dieser Form ist die Sage die allgemeinere geworden. Nach Pindar
Page 413 - verlassen habe, wissen sie eigentlich gar nicht anzugeben; desto deutlicher fällt in die Augen, dass man die korinthische und die iolkische Medea für einerlei hielt, und nun Mythen begann, welche die attischen Tragiker, die ja auch in Athen eine Medea fanden, weiter entwickelten. In dem oben angeführten Verse Hesiods wird ein Sohn des Jason, Medeios,
Page 321 - dass eben da, wo die Darstellung im Obigen abgebrochen wurde, gerade nämlich bei der Zertheilung des einen äolischen Staates in mehrere kleinere, welche in der Heroen-Zeit neben einander sich hier darbieten werden, auch alle unsere Kunde für fast ein volles Jahrhundert aufhört. So kann denn hier nicht wohl gegeben werden, was eine special Geschichte
Page 206 - eingefunden zu haben: eS bleibt darum die Behauptung in der Sagengeschichte, dass gerade sie zuerst sich einander die Hände reichten und sich zu einem Volke vereinigten* Darum glaube ich aber auch, dass sie obendrein aus einer Quelle hervorgegangen waren, deren Bäche sich in mehreren Armen über Griechenland ergossen, doch bald wieder in einen klaren Fluss
Page 460 - anderen Ereignissen, deren Anfang man als eine dritte Wirkung aus jenem Kriege ableiten kann. Denn in dem sechsten Buche wird näher dargethan werden, dass gegen die dritte Generation nach Troja's Falle eben jene in Norden von den Hellenen sitzenden Völker, welche schon früher in dem Kampfe um Kalydon und in dem der Pheren gegen die
Page 492 - wo diese, wie in Delphi, Athen, Argos und in anderen bedeutenden Städten, waren, konnten sie wegen der beschränkten Fertigkeit in Baukunst nur von geringer Bedeutung sein. Desto zahlreicher waren heilige Gehege, meistens mit Bäumen bepflanzt und einem oder mehreren einfachen Altären versehen. Aus Homer ersieht man jedoch, dass man noch gar nicht gerade eines
Page 8 - den Höhen des Himmels empor steigt, eine Wissenschaft, welche heutiges Tages erst ein Werden ist und doch schon, wenngleich nicht frei von mancherlei Selbsttäuschung einzelner Forscher, der fast sicheren Resultate so viele gegeben hat. Allein hier muss auf die Werke derjenigen Gelehrten verwiesen werden, welche über die sogenannte Urwelt und über die Bildungsgeschichte der
Page 31 - stets jeder der Alten genau die Niederlassungen der eigentlichen Hellenen in dem sogenannten Grossgriechenland und jene pelasgische Züge nach dem unteren und mittleren Italien unterscheidet. Daraus lässt sich nämlich ein sicheres Resultat zur Entscheidung der Frage ziehen, welcher Art die Sprache der alten Pelasger gewesen sei. Bekanntlich wird darüber noch heutigen Tages gestritten; und

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