Die fragmente der Vorsokratiker griechisch und deutsch, Volume 1

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Hermann Diels
Weidmannsche buchhandlung, 1903 - Greek language - 601 pages
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Page 56 - Doch wenn die Ochsen und Rosse und Löwen Hände hätten oder malen könnten mit ihren Händen und Werke bilden wie die Menschen, so würden die Rosse roßähnliche, die Ochsen ochsenähnliche Göttergestalten malen und solche Körper bilden, wie jede Art gerade selbst ihre Form hätte. Die Äthiopen behaupten, ihre Götter seien stumpfnasig und schwarz, die Thraker, blauäugig und rothaarig.
Page 270 - So haben sie uns denn auch über die Geschwindigkeit der Gestirne und über ihren Auf- und Untergang eine klare Einsicht überliefert und über Geometrie, Zahlen (Arithmetik) und Sphärik und nicht zum mindesten auch über Musik. Denn diese Wissenschaften scheinen verschwistert zu sein.
Page 253 - Mit Natur und Harmonie verhält es sich so: Das Wesen der Dinge, das ewig ist, und die Natur gar selbst erfordert göttliche und nicht menschliche Erkenntnis, wobei es freilich ganz unmöglich wäre, daß...
Page 76 - Die Zeit ist ein Knabe, der spielt, hin und her die Brettsteine setzt: Knabenregiment ! 63.
Page 125 - Es 20 war nie und wird nicht sein, weil es allzusammen nur im Jetzt vorhanden ist, eins und unteilbar. Denn was für einen Ursprung willst Du für das Seiende ausfindig machen? Wie und woher sein Wachstum? { Weder aus dem Seienden kann es hervorgegangen sein; sonst gäbe es ja ein anderes Sein vorher), noch kann ich Dir gestatten seinen Ursprung 25 aus dem Nichtseienden auszusprechen oder zu denken.
Page 102 - Istic est is lupiter quem dico, quem Graeci vocant Aerem, qui ventus est et nubes, imber postea, Atque ex imbre frigus, ventus post fit, aer denuo. Haece propter lupiter sunt ista quae dico tibi, Qui mortalis, arva atque urbes beluasque omnis iuvat.
Page 69 - Reinigung von Blutschuld suchen sie vergeblich, indem sie sich mit Blut besudeln, wie wenn einer der in Kot getreten, sich mit Kot abwaschen wollte.
Page 73 - Diese Weltordnung, dieselbige für alle Wesen, schuf weder einer der Götter noch der Menschen, sondern sie war immerdar und ist und wird sein ewig lebendiges Feuer, erglimmend nach Maßen und erlöschend nach Maßen...
Page 119 - ... supra quam decus virile patiatur ; vel formam insignem, vel nimium candorem, vel corporis levitatem, vel artus delicatos, vel staturam brevem, vel vocem gracilem, vel animum imbecillum, vel ex his plura.
Page 215 - Denn mit unserem Erdstoff erblicken wir die Erde, mit unserem Wasser das Wasser, mit unserer Luft die göttliche Luft, mit unserem Feuer endlich das vernichtende Feuer; mit unserer Liebe ferner die Liebe (der Welt) und ihren Haß mit unserem traurigen Hasse.

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