Literarische Fehden im vierten Jahrhundert vor Chr, Volume 2

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1884
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Page 260 - ¿iímv), und der dienst der Musen, die nun nicht mehr am Ilisos aufgesucht werden, sondern des hauses und herdes göttinnen geworden sind, all das ward zur tat durch die Akademie, ich kann es nicht beweisen, aber mich dünkt es fast unmittelbar einleuchtend, dass das Symposion das gedieht ist, in welchem der thiasarch des...
Page 311 - que Socrate dans la dernière partie de sa vie, celle où Platon l'a connu, exposait sa doctrine non pas en discutant effectivement avec ses disciples, mais, ce qui était beaucoup plus instructif pour eux, en leur raconlant ses discussions antérieures, qu'il devait au reste avoir remaniées on refaites après coup dans sa tête
Page 99 - Nachlassschrift ,Fünf Abhandlungen zur Geschichte der griechischen Philosophie und Astronomie' (herausgegeben von Gustav Hinrichs, Leipzig 1883), S.
Page 46 - Republik, wirklich seine eigenen Brüder verstanden habe^), stellt sich nun aber sofort eine Reihe mehr oder weniger gewichtiger Bedenken entgegen. Schon das ist auffallend, daß Xenophon ein von dem platonischen so verschiedenes Bild desselben Glaukon aufstellt^). Bei ihm ist er ein eitler, vorwitziger junger Mensch, den es drängt, eine Rolle in der Politik zu spielen und sich auf der Rednerbühne hören zu lassen, von der man ihn herunterlacht und fast herunterwerfen muß; dabei aber zeigt er,...
Page 328 - Ideal des evöai/noveaTaTOg ein Bild weltlicher Herrlichkeit in dem Preise eines Königs, entgegenstellen wollte, und zwar eines Königs, von dem nicht alte Sage unzuverlässig berichtete, sondern dessen evdaifiovia noch vor den Augen der Zeitgenossen sichtbar leuchtete.
Page 147 - Teichmüller that the doctrines of reminiscence and metempsychosis have a purely mythical significance at the same time, I must observe that, from my point of view, it is enough if Plato inculcated the doctrine of a future life as an important element of his religious system. And that he did so inculcate it Teichmüller fully admits. (See especially, die wirkliche und scheinbare Welt, Vorrede, pp. X ff.). § 4. Zeller. Wenn Zeller nun nochmals in seinem jüngst wieder- erschienenen „Grundriss der...
Page 130 - ... Tragiker vorkommen könnten. Bei einigen jener Formen ist dies überhaupt unmöglich, und da diese dem Gesammtcharakter der Fragmente entsprechen, steht es fest, dass dieser nicht nur zufällig mit dem Hellenismus übereinstimmt. Nicht immer lässt sich jedoch eine Schrift ohne Weiteres für unächt erklären, wenn die Sprache dem Zeitalter oder der Nationalität des vorausgesetzten Verfassers unangemessen ist; denn die Sprache kann durch Ueberarbeitung verändert sein.
Page xviii - Dialoge zeigen uns den Kampf gegen seine verbissenen Gegner, die als Redner, Dichter, Staatsmänner oder Philosophen Witz und Spott, Verleumdung und Verdächtigung, Handlungen und Gründe gegen ihn aufbieten, um seine überlegene Persönlichkeit in den Staub zu ziehen.
Page 78 - Augen liegen, so verläßt uns doch, wenn wir näher nach persönlichen Beziehungen Platon's zu jenen beiden Männern forschen, sofort der geschichtliche Boden. Denn alles, was müßige Literarhistoriker oder neidische Verkleinerer des Philosophen über feindliche Berührungen mit ihnen erzählt haben, ist loses, unverbürgtes Geschwätz oder unberechtigte Folgerung. Zu diesen Folgerungen gehört namentlich der Vorwurf, daß er in gehässiger Absicht der Abwesenheit des Aristippos und Kleombrotos...
Page 178 - ... athenische Heer schon damals ein sichere Versorgung bietendes Söldnerheer gewesen und als hätte ein so blutarmer Mensch doch Mittel genug besessen, seine theuere Bewaffnung selbst zu bestreiten! Ein anderes albernes Märchen, das uns der Verfasser der Prolegomena auftischt <"), Platon habe in...

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