Versuch einer geordneten Theorie der Tonsetzkunst zum Selbstunterricht, Volume 4

Front Cover
B. Schotts Söhne, 1824 - Composition (Music)
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 172 - Gesängen anderer Art gewöhnlich nicht findet, so liegt, wie man sieht, der Grund davon . . . gerade nur in dem, was an dem Tonstücke nicht antik ist, in der harmonischen Ausstattung und Begleitung, welche insbesondere in dem freiwillig aufgelegten Zwange Veranlassung findet, ihre ungewöhnlichen Seiten hervorzukehren und tieferliegende Züge zu entfalten ... Unsere Kunst ist es, welche die sogenannten antiken Weisen genießbar macht; unsere Tonkunst ist es, welche in solchen Choralbearbeitungen...
Page 160 - Vgl. oben S. 124 Anm. 170. Aehnliches, und also etwas von dem, was wir heute unter Musik verstehen, so ganz Verschiedenes, ein Geklöhne ohne allen melodischen Sinn und . . . sogar ohne irgend eine rhythmische Symmetrie gewesen". Der Zweifel an der Richtigkeit der Entzifferung läßt sich — von Nebenpunkten, wie der Geltung der chromatischen und enharmonischen Intervalle abgesehn — nicht aufrecht erhalten. Was Weber damals so befremdend erschien — besonders der Mangel einer...
Page 155 - die Alten hatten entweder solche Erfindungen noch nicht ,, gemacht, oder sie sind verloren gegangen, 'und wir *ind ,,nun mit dem wahren Ton der alteu Musik nicht besser „daran, als mit der wahren Aussprache der allen ausgestor„benen Sprachen.
Page 151 - Ton werken kein Ton in unsere Ohren herüber. Einige dürftige Bruchstücke geschriebener griechischer Tonstücke, — also nur todte Tonzeichen — sind Alles , was auf uns gekommen. Und selbst dieser dürftigen Bruchstücke sind nicht nur...
Page 136 - Terzquartakkor.le die Terz, die Quarte, und die Sexte, — im Quintsextakkorde die Terz, die Quinte, und die Sexte , usw zu behandeln habe...

Bibliographic information