Childhood in the Middle Ages and the Renaissance: The Results of a Paradigm Shift in the History of Mentality

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Albrecht Classen
Walter de Gruyter, 2005 - History - 444 pages
1 Review

Frühere Thesen zur Kindheitsgeschichte können mittlerweile zu den Akten gelegt werden, denn die Masse der Beweise dafür, dass auch im Mittelalter und in der Frühneuzeit enge emotionale Beziehungen zwischen Eltern und Kindern bestanden, erweist sich als erdrückend und ermöglicht einen fundamentalen Paradigmenwechsel. Die Beiträger zu diesem Band weisen einerseits zwingend nach, wie intensiv Eltern in der Vormoderne sich um ihre Kinder gekümmert haben, andererseits führen sie auch vor Augen, welche sozialen, politischen und religiösen Bedingungen diese Beziehungen gestalteten. Diese emotionsgeschichtlichen Untersuchungen demonstrieren, wie leicht eine subjektive Quellenauswahl und Fehlinterpretationen, meist bedingt durch moderne Vorurteile besonders gegen das Mittelalter, zu der Meinung führen können, dass Kinder in der Vergangenheit als kleine Erwachsene angesehen wurden. Die Beiträger weisen überzeugend nach, dass intensive, wenngleich oftmals anders gelagerte Gefühle das Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern prägten.

 

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Contents

Albrecht Classen
1
David F Tinsley
2
The Influence of Monastic Ideals upon Carolingian Conceptions
67
Eva Parra Membrives
87
Diane Peters Auslander
105
Mary Dzon
135
Karen K Jambeck
159
Nicole Clifton
182
Tracy Adams
265
Marilyn Sandidge
291
Treatment in Middle English Literature
307
Daniel F Pigg
329
Laurel Reed
355
David Graizbord
373
Educating Girls in Early Modern Europe and America
389
Christopher Carlsmith
415

Juanita Feros Ruys
203
Carol Dover
247
Contributors
433
Copyright

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About the author (2005)

Albrecht Classen ist University Distinguished Professor an der University of Arizona, Department of German Studies, Tucson, AZ, USA.

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