Dante Alighieri, der Dichter der göttlichen Komödie: ein Lebensbild

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Meyer, 1887 - Poets, Italian - 261 pages
 

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Popular passages

Page 258 - Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht: und was er macht, das gerät wohl.
Page 71 - Er thut es durch eins seiner schönsten und rührendsten Sonette. „Ach, Pilgrime, die Ihr nachdenklich wallt; Vielleicht um Dinge, die weit ab Euch liegen, Seid aus so fernem Land' Ihr hergestiegen, Wie Ihr durch Blick andeutet und Gestalt. Was weint Ihr nicht und zieht dahin so kalt Durch diese Schmerzensstadt in stummen Zügen Wie solche, die nichts wüssten und nichts frügen Nach dem, was dumpf durch ihre Strassen hallt? Wenn Ihr verweilt und hören wollt sodanu, Ich weiss, — mir sagts die...
Page 73 - Nach diesem Sonett hatte ich ein wunderbares Gesicht, in welchem ich Dinge sah. die mir den Vorsatz eingaben, nicht mehr von dieser Gebenedeiten zu sprechen, bis zu der Zeit, wo ich würdiger von ihr zu handeln im Stande wäre. Und dahin zu gelangen, beeil« ich mich, so viel ich vermag, wie sie wahrhaftiglich es weiß.
Page 167 - Die Idee der Gerechtigkeit und die strafrechtlichen Grundsätze in Dantes Göttlicher Komödie (Geh. Justizrat H.Abegg) / [Dante und der Orient] „Malachoth" (Karl Witte) / Die neueren Arbeiten zur Kritik des Textes der Divina Commedia (Karl Witte) / Über die von Fr.
Page 137 - ... Bernhard von Clairvaux. Vielleicht hat Goethe bei Streckfuß in dessen Anmerkung zum XXXI. Gesange des Paradieses die schönen Worte gelesen, die Luther über diesen Heiligen geschrieben hat: „Ist jemals ein wahrer, gottesfürchtiger und frommer Mönch gewesen, so war's St. Bernhard, den ich allein viel höher halte denn alle Mönche und Pfaffen auf unserm Erdboden, und ich zwar seinesgleichen auch sonst niemals weder gelesen noch gehört habe."1) Wie dem auch sei, jedenfalls ergibt sich eine...
Page 65 - Glück und seinen Frieden in dem zu suchen, was ihm nie ausgehen konnte, in den Worten und Liedern, welche die Herrin priesen. Aus jenen Tagen stammt die herrliche erste Canzone der Vita nuova, aus welcher wenigstens ein kurzer Auszug hier Platz finden möge. 0 Frauen, die Ihr Einsicht habt der Minne, Zu Euch will ich von meiner Herrin singen. Nicht weil ihr Lob ich dächte zu vollbringen. Nur, um des Herzens Ueberschwaug zu leeren. Wenn ich ob ihrer hehren Tugend sinne, Fühl...
Page 60 - In diesem Augenblick, das muß ich wahrhaftig bekennen, begann der Geist des Lebens, der in des Herzens geheimster Kammer wohnt, so heftig zu zittern, daß er mir bis in die leisesten Pulse furchtbar erschien.
Page 189 - Kräfte, dann die Fürstentümer; und diese bilden die zweite Hierarchie. Über diesen sind die Mächte und die Cherubim, und über allen sind die Serafim; und diese machen die dritte Hierarchie.
Page 162 - Zeit, in der die Zeichen des Trostes und des Friedens sich erheben. Denn ein neuer Tag beginnt zu schimmern und zeigt seine Dämmerung, welche schon die Finsternis des langen Unglücks lichtet.

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