Mittheilungen der Naturforschende Gesellschaft in Zürich, Volume 1, Issues 1-39

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S. Höhr, 1849 - Science
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Page 111 - Gebilde sey , durch WasserMassen abgesetzt, die zum Theil sich von N. und NW. her bewegten und Geschiebe des Jura mit herbeiführten. Eine.r solchen Annahme nicht ungünstig ist die nicht abzuweisende Thatsache von drr Zerstörung ungeheurer Museen selbst der oberen Süsswasser - Molasse, zu deren Veranschaulichung Folgendes genügen mag.
Page 285 - Dämpfe von dem viel erwähnten, mit einem schwach brenzlichen untermischten Geruche, die sich in der Vorlage zu einer wasserhellen Flüssigkeit verdichteten. Wurde die Temperatur über 200° C. erhöht, so zeigte sich, besonders gegen das Ende der Operation, ein bräunliches, brenzliches Destillat, das sich nicht bildete, wenn die Temperatur unter 190° erhalten wurde. Zwei Bereitungen, bei denen die Temperatur von 190°...
Page 104 - Süsswassermolasse zu parallelisiren, entbehrt man demnach gegenwärtig einer sichern Grundlage , es mag also genügen, anzugeben, dass wahrscheinlich der grösste Theil der senkrecht stehenden und der an diese grenzenden steil eingesenkten Schichten , welche die Mitte der zusammengeschobenen und vielfach zerrütteten Molasse einnehmen, der untern Süsswasserstufe , die zunächst an der Grenze des alpinen Kalkgebirgs befindliche Nagelfluh aber vielleicht zur obern Süsswasscrstufc gehört.
Page 99 - Lägern, ungefähr wagerecht und sind daher in einer Breite von 2—4 Stunden an den Thal - Einschnitten sichtbar: die unteren desselben bestehen meist aus bläulichen Sandsteinen , in denen sparsame Überreste von Meer - Thieren und von LandPflanzen enthalten sind; die gewöhnlich wellige Oberfläche der Sandstein-Platten gleicht oft ganz derjenigen des sandigen und schlammigen, von den Wellen regelmässig gefurchten Bodens unserer See'n. Die oberen Bänke bestehen an manchen Orten, z. B. bei...
Page 100 - ... hundert Fuss mächtige Gebilde ist eben wegen dieser Einsenkung und weil es in NW. fast durchweg von jüngeren Gestein-Massen bedeckt wird, gewöhnlich nur in geringer Breite sichtbar. Seine unteren Schichten bestehen ebenfalls, wenigstens bei Wolrau und...
Page 105 - Sm-xei: nach Frauenfeld und von da nach Rheineck geführten Linie Nagelfluh fast nur als oberste Decke aller übrigen Molasse-Schichten auftritt und in den tiefern Lagen nur in sehr unbedeutendem Maasse vorkommt (im 750...
Page 112 - FUSS erlitten haben inuss. Eine bis 150 FUSS mächtige Nagelfluhmasse bildet auch die Oberfläche des Stammheimerbergs , des Kohlfirsts und des Irchels ; wie diejenige von d , enthält sie zahlreiche, allem Anschein nach aus dem Jura stammende Geschiebe, auch sieht man an ihren Gerollen weder Rutschflächen noch Eindrücke von ändern Geschieben ; dagegen ist...
Page 237 - Zu* sammensetzung , so erhält man: Kohlenstoff: 75,00 Wasserstoff: 10,42 Chlor : 14.58 100,00. Chlorgas wird von dem Oele unter starker Wärmeentwicklung und Ausscheidung von chlorwasserstoffsaurem Gase aufgenommen, und es bildet sich eine gelbe, dicke, ölige Flüssigkeit, welche schwerer als Wasser ist, eigentümlich riecht und beissend schmeckt; ähnlich verhält sich auch das Brom. Vergleichen wir das Imperatoriaöl mit den übrigen ätherischen Oelen, so finden wir, dass es namentlich mit denjenigen...
Page 104 - Melania) nur unvollständig erhalten und daher auch noch nie mit erschöpfender Genauigkeit untersucht worden sind.. Bei dem Versuche, die senkrecht stehende und südlich fallende Molasse mit den zwei...
Page 143 - Kurz zusammengefasst sind die Resultate, welche aus den mitgetheilten Versuchen hervorgehen, folgende: 1) In dem rohen Holzgeiste ist in nicht unbeträchtlicher Menge ein eigenthümliches schweres brenzliches Oel enthalten. 2) Dasselbe ist jedoch wahrscheinlich noch ein Gemenge von zwei verschiedenen Substanzen, von denen die eine bei — 28° fest ist, während die andere bei dieser Temperatur flüssig bleibt. 3) Das Pyroxanthin ist nicht als solches in dem rohen Holzgeiste enthalten, sondern entsteht...

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